... müsst Ihr einfach nur ein wenig bergauffahren. Oft scheint bereits bei 500 m Höhe die Sonne und wärmer ist es dort dann auch
da mag ich Dir aber mal widersprechen. Eigentlich wollten wir damals Richtung Bodensee, aber es war gen Westen zu neblig. Sind wir halt gen Osten, Walchensee ist ja auch nicht schlecht. In der Hoffnung, oben
am Kesselberg wäre es evtl. sonnig, wurden wir sehr enttäuscht. Es war saukalt und ein noch viel kälterer Ostwind - aber das sind Momente, an die man sich Jahre später noch erinnert
Kommt auf den Höhenunterschied an, zudem lokale Topographie. Schwarzwald <> Rheinebene sind krasse Unterschiede, ist man schnell von ca. 200 m auf 1000 m. 500 m Höhe reichen aber auch dort oft nicht aus, habe im Dezember mal eine Tour über die Schwarzmiss gemacht (über 900 m) und war über den Wolken, während natash unten in der Waschküche schmorte. Ich schätze mal, die Grenze lag bei mindestens 600 m, wo man in Sonne auftauchte. Oben war dann aber kalt mit Eis und Schnee, unten alles ohne Schnee. Im Enztal zur anderen Seite war der Hochnebel weniger krass, das hängt auch mit der spezifischen Rheinebene zusammen, Wolken schieben sich von Westen auf, hinterliegende Täler im Osten können dann aber sonnig sein (aber ebene auch kälter wegen viel Schatten), weil die Feuchte da nicht hinfindet.
Walchensee ist jetzt nicht gerade exponiert über der oberbayerischen Ebene (München liegt ja schon über 500 m hoch), da musst du schon weiter hoch, ggf. z.B. Richtung Karwendelhaus o.ä. Ferner können Walchensee und obere Isar eigene Hochnebelfelder bilden. Am besten Wetterbericht hören oder nachschauen, wo die Hochnebelgrenzen sind. Manche Tage ist selbst bei 2000 m noch dicht und Sonne nur auf der Zugspitze & Co.