Der "Bahnhofsradler" ist den green velo, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, komplett gefahren. Wenn er deinen Beitrag nicht liest, dann schreibst du ihn vielleicht per PN an. Er würde bestimmt zu konkreten Fragen Auskunft geben, wenn er kann.
Zur Versorgung wurde schon was geschrieben, was ich jederzeit bestätigen würde. Daran brauchst du keinen Gedanken verschwenden. In den Städten wirst du wie überall in Europa einkaufen können, auf den Dörfern besser. Und das oft (in den Städten) 7/24.
Den green velo habe ich an mehreren Stellen fahren können. Meist war er (Masuren) offroad und sehr schwer zu befahren. Könnte sein, dass Andy an dieser Stelle breit grinst. In der Gegend von Goldap, wo mir die Streckenführung sehr gut gepasst hätte, war er nach starkem Regen unbefahrbar.
Es gab aber auch Stücken, die fest ausgebaut und in sehr gutem Zustand waren.
Der Idee dieses Projektes widerspricht wohl ein durchgehendes Asphhaltband eher. Die Beschilderung war dort, wo ich auf den Weg traf, sehr gut. Es gab auch öfter sehr moderne Rastplätze mit mehrsprachigen Infotafeln, manchmal mit Wasser , Bänken, einem Dach. Arnulf hat auch dazu schon geschrieben.
Aber hier nochmal die Vermutung, dass der Bahnhofsradler zum Zustand der gesamten Strecke mehr als ich sagen kann, der ich nur kleinste Stücken fuhr bzw sah.
Campingplätze gibt es nicht sehr viele. Vor der Wende war Polen mit sogenannten "Biwackplätzen" übersät, die meist kostenlos waren und über kaum mehr als Wasser und Trocken-WC verfügten. Die sind leider fast alle verschwunden. Aber feste Quartiere sind überall verfügbar und gut zu bezahlen. Speziell in Polen sind "noclegi" Meist sehr basic, also wirklich basic. Für mich in Ordnung.
Wildzelten ist mittlerweile in Polen auch verboten. Das erzählte mir ein polnischer Reiseradler, der fast nur so zeltet. Er meinte, in Polen sei es nicht üblich, dass man deshalb die Polizei ruft. Er sein noch nie gemaßregelt worden. Die Strafen sollen aber so bei umgerechnet 60€ liegen.