Hallo Franconio
Speziell unsere "Fälle" wollte ich nicht auch noch in meine Geschichte packen. Deswegen zu Deiner Überlegung, was solche Versicherungen, für Räder dieser Preisklasse bedeutet, noch extra eine Anmerkung von mir.
Wie Du selbst schon genannt hast, nicht gerade billig, bei meinem Quattro Stagioni wird sie bei der ARAG Topschutz ungefähr 480 € jährlich betragen, also keine 15%, wie hier schon einmal erwähnt wurde. Trotzdem, sehr viel Geld. Einesteils...auf der anderen Seite, ein paar anschauliche Beispiele:
Mein Rad wird mich pro Monat ca. 65 € kosten. Mit den Kosten des Rades und der monatlichen Versicherung! Und das für, sagen wir mal, die nächsten 15 Jahre. Minimum für so ein Prachtstück. Wird wahrscheinlich noch viel länger halten, wenn es nicht ...genau, irgendwann einmal geklaut wird. Das kann nach 3 Tagen sein, oder erst in 12 Jahren! Wie gesagt, ich muß "nur" schön meinem Beitrag jeden Monat bezahlen, solange ich dieses Rad fahre. Vorteil bei mir, wie auch bei vielen anderen hier, wir haben nur ein Rad, ein so teures zumindest (selbst wenn es 2 wären, rechnet es sich immer noch), bei dem eine solche Versicherung Sinn macht.
Auch ich könnte mir einen derartigen Traum, der an die 5000 € kostet, nie mehr nocheinmal erfüllen. Ein ganzes Jahr habe ich dafür Überstunden geleistet, insgesamt fast 400, ein zweites mal wäre undenkbar. Es arbeitet einen auf. Manchmal wird man richtig aggresiv ...
Ja, 65 € im Monat. Davon sind alleine 40 € für die ARAG. Der Rest quasi das Rad während der gesamten "Laufzeit".
Für unseren ISDN-Anschluß mit High-Speed-DSL (Flatrate, sonst könnte ich nicht so lange Geschichten schreiben) zahlen wir bereits über 80 € - monatlich! Für uns auch zwingend erforderlich, wegen unseren beiden Söhnen...
Für ein anderes Laster, das mit meinen kleinen "Französinnen", gebe ich in der Woche schon 40 € aus! Nicht was Du denkst...nein, das sind meine "Gitanes" ohne Filter. Das sind die, bei denen es den meisten die Fußnägel aufrollt, wenn sie ihre erste probieren!
Und über die anderen Dinge, bei denen man ebenfalls oft das mehrfache von so einem "Beitrag" ausgibt, ohne mit der Wimper zu zucken, ist ja schon des öfteren gesprochen worden. Wäre reine Wiederholung.
Fazit: Jeder muß selber wissen, für was er Geld ausgibt und wieviel. Überlasse das wirklich jedem selber (hier geht es ja nicht um gefährliche Sattelstützen, da hab ich gut Reden). Jammern tut man eh erst, wenn es schon zu spät ist. Da muß jeder selber durch. Ich habe es schon hinter mir und ich wünsche es keinem von Euch, ehrlich!
Schönen Abend
Mario