Hallo Wolfgang,

schön, wieder von Dir zu lesen party, und dann auch noch in einem Liegerad-Fred.

Die mangelnde Bergtauglichkeit bezweifel ich.
In diesem Jahr bin ich mit meinem Kurzlieger und aerodynamisch günstig hinter dem Sitz positionierten Taschen erst bei Steigungen ab 16% gelaufen, da aufgrund des hohen und weit hinten liegenden Schwerpunktes das Vorderrad etwas unkontrolliert durch die Gegend hüpfte. Daran werde ich noch optimieren.
Am Liegerad sollte schon eine möglichst kleine Entfaltung, bei mir minimal 1,6m/U, vorhanden sein, dann klappt das auch mit kniefreundlich hoher Drehzahl am Berg.
Übrigens lassen sich viele Liegen auch ganz gut am Sitz schieben ohne zusätzlich den Lenker zu führen.
Bei Spediteuren ist das Fahrradgewicht, so um 14-18kg, im gleichen Bereich, egal ob Liege oder nicht. Und wenn dann noch 20-30 kg dazu kommen spielen kleine Unterschiede sowieso keine Rolle.
Selbst bei LuFF-Mitgliedern ist eine entsprechendes Liegerad möglicherweise 4-5 kg schwerer, daß heißt Rekorde sind am Berg nicht zu brechen, aber das tut der Bergtauglichkeit keinen Abbruch.

Gruß
Felix der Liegende

PS:
Zitat:
könnte mir aber trotzdem ein Liegerad als Drittrad vorstellen.
Ein Liege-3-Rad ist noch besser, da kann man am Berg mit minimaler Geschwindigkeit hochkommen. Das ist allerdings schon mein Viertliegerad unschuldig.

PPS:
Hallo Roland, wie war es auf Kuba?
Übrigens habe ich gestern Gerd getroffen.
Er war gerade auf dem Weg nach Indien und will dort bis April bleiben.