Frage ist idT popcornverdächtig, aber versuchen wir es doch zu umgehen. Viel hat sich nicht getan, aber ein paar Dinge schon:
- Verfügbare Elektrik/Elektronik.
- Neben Kettenschaltung, Speedhub nun auch das Pinion-Getriebe.
- Die Teile - z.B. Kettenschaltungen - sind filigraner, aber nicht unbedingt robuster geworden.
- Die Reifengrößen-Diskussion ist mehr ärgerlich als wirklich dramatisch.
- Marketing ist nachwievor nicht negativ, sondern nur so finden Produkte und Ideen ihren Weg in den Markt. Der Kunde muss eben an seiner Urteilsfähigkeit arbeiten.
- Die Materialentwicklungen erlauben vieles. Das Angebot im Komponentenmarkt ist viel größer geworden, die Spreizung teuer/billig größer, insbesonderen Leichtbauprodukte massiv ausgeweitet. Damit muss man sehr überlegt die Teile zur Verwendung passend wählen, weil keine dicken Reserven eingebaut sind.
- Radreisen selber sind massiv populär geworden und nun Teil der Tourismus-Industrie. Halt aber zugeschnitten auf ein größeres Publikum. Und die möchten keine 40kg schleppen und finden den Weltreisestandard bezüglich Übernachten und Hygiene nicht so prickelnd. Daher resulieren viele Ansätze/Ideen/... wie man das umgehen kann. Der Hardcore-Weltradler rümpft da eben die Nase und fährt einsam dem Horizont entgegen.
- Wenn früher mit allem Radreise durchgeführt wurde, dann heute auch. Es sind eben MTB-Fullys, Fatbikes, Carbonräder etc. einfach dazugekommen.
- Einige der teure Firmen haben auch inzwischen Angebote von echten "Reiserädern" für den, der keinen kompletten Selbstaufbau realisieren möchte.
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