Doch noch mal ein längerer Text, auch in Deine Richtung gehend. Forderung an das Rad als gleichzeitig ernsthaftes Verkehrsmittel und Sportgerät:
Sportgerät finde ich in nem Radreiseforum völlig OT!
- Leicht im Gewicht (notwendig für den schwachen Muskelmotor).
- Leichtlaufend (nur minimale Reibungsverluste im Gesamtsystem).
...
Und nur mal eine kleiner Ausschnitt der Realität:
- Scheibenbremsen reagieren auf kleinste Verschmutzungen mit nahezu Funktionsverlust (aber gut, dass es sie überhaupt gibt).
- Die immer noch existierenden Felgenbremsen sind noch schlimmer.
Also, ich bin ja nicht als SB-Priester bekannt, aber "kleinste Verschmutzungen mit nahezu Funktionsverlust"

?! - so schlimm sind ja nicht mal meine Scheiss-Maguras
FBs eh nicht.
- Festigkeitsmäßig häufig unterdimensionierte Laufräder (zu schmale Flanschabstände, zu schmale Felgen, QR9-Achsen).
?! Da redest Du vielleicht von Rennräder (OT, s.o.) aber ein Standard-08/15 LRS in 559 hält auch in "nicht RoSON-Ausführung" viel aus. Und QR 9 er sind vielleicht bei Downhillgabeln mit 200mm Federweg (downhill) ein Problem, aber auf dem Weg zur Eisdiele schon nicht mehr

- auf Radreisen eh kein Thema.
- Offenlaufende Getriebe (= Kettenschaltung) (völlig absurd).
Noe, ist den von Dir oben richtig geschilderten Zwängen von Effizienz vs. Gewicht geschuldet. Eine hydraulische Kraftübertragung im Rahmenrohr wäre sicher das Schickste und auch völlig wartungsfrei. Passt leider weder gewichts - noch wirkungsgradmässig ans Rad

...
- Endlos viele Schrauben und Schräubchen, weil alles wie aus einem Metallbaukasten zusammengebastelt wird.
Its a feature, not a bug -> Stichwort "Modularität" - haben wir den Autos VORAUS!