In Antwort auf: Grimbol

@Pedale: wurde eigentlich gecheckt als letzte Woche das Tretinnenlager vom Fachmann getauscht wurde (um das Knacksen zu beseitigen), null Spiel. Schau ich aber mal nach...


Dem Pedal muß nix fehlen (Lagerspiel), es muß nur ordentlich festgezogen sein. Das kannst du dir vorstellen wie 'ne Schraube mit viel zu kleiner Kopfauflage - und auf der trampelst du den ganzen Tag rum und biegst sie ständig nach unten. Die kleine Bundfläche arbeitet sich dabei in die Oberfläche des Kurbelarms hinein, hat also keine plane Auflagefläche mehr, wechselt dabei die Anlage und das erzeugt das Knacken. Es gibt natürlich noch tausend andere Gründe, weswegen es knacken könnte und die Geräuschquelle ist gerade bei Alu- oder Carbonrahmen auch immer schwer zu lokalisieren, aber bei mir war's schon zweimal genau das oben Beschriebene. Hab beim ersten Mal auch das halbe Fahrrad zerlegt, sogar das Tretlager ausgetauscht für nix und widda nix. Kettenblattschrauben nachgezogen, Sattelstütze raus und gefettet wieder rein, Sattelgestell, Flaschenhalter, Hinterbaugelenke - alles links gemacht und auf Vordermann gebracht, nach Rahmenbrüchen gesucht etc. Die Pedale hätte ich als letztes verdächtigt, denn die hatte ich zuvor schon mal ausgetauscht (Wechsel von Klickies auf Plattformpedale) und es hatte zuvor auch schon immer geknackt. Nur im Wiegetritt war das Geräusch meist weg, was ich mir damit erkläre, daß man dabei das Pedal in der Aufwärtsbewegung offenbar nicht so stark entlastet wie beim Kurbeln im Sitzen. Es gibt für den Zweck sogar spezielle Unterlagscheiben, um eben die Auflagefläche am Kurbelarm zu vergrößern und zu schonen. Ein 50kg-Kerlchen/-Mädchen braucht die natürlich nicht, aber für "Erwachsene", die viel am Berg unterwegs sind, sind die evtl. schon empfehlenswert, denn das Gesamtarrangement ist schon grenzwertig und weit außerhalb maschinenbauerischer Grundregeln.