Tja, wie es an der Grenze zu Alaska ausgehen wird, . . . . .
Einen Plan B solltest Du aber für den Fall der Fälle in der Hinterhand haben.
vor längerer Zeit, aber nach 9/11, bin ich mal von Buffalo/NY über die Peace-Bridge nach Kanada eingereist. Weil mir die Warterei in der Autoschlange nach mehreren Sekunden zu lästig erschien bin ich dann einfach auf so einem inoffiziellen Geh-/Radweg an der US-Ausreisekontrolle vorbei über die Brücke direkt zur kanadische Einreisekontrolle gefahren. Dort war man recht erstaunt, dass ich ohne Ausreisestempel der USA ankam. Mir wurde dann erklärt, dass ich zwar auch ohne diesen Stempel in Kanada herzlich Willkommen sei und mich völlig frei bewegen könne. Falls ich jedoch wieder zur Abschluss dieser Radreise in die USA einreisen wolle, sei dieser fehlende Ausreisestempel zumindest formaljuristisch zwingend erforderlich. Mir wurde daher angeraten, nochmals über die Brücke zurückzufahren und mir den fehlenden Ausreisestempel zu besorgen. Ich habe auf diese Prozedur verzichtet und den kanadischen Grenzleuten erklärt, wenn mich die USA nicht mehr reinlässt um meinen Rückflug ab Boston anzutreten, würde ich den Rest des Urlaubs in Kanada bleiben und von Toronto meinen Rückflug antreten.
Einige Tage später bin ich dann über die nächste östliche Brücke zurück in die USA. Dabei hatte ich durchaus mit einer Einreiseverweigerung gerechnet. Aber wie das für einen "blauäugigen Optimisten" wie mich, wohl sein muss, kam's etwas anders. Der Grenzkontrolleur wollte noch nicht mal meinen Reisepass sehen, ihn hat vielmehr interessiert, wohin und wie ich denn weiter radeln wolle. Daraus sich eine längere Unterhaltung ergeben und ich habe schöne Tipps als Alternative zu der von mir geplanten Reiseroute bekommen. Der Grenzer war halt auch ein passionierter Reiseradler!
Na ja, was so den Plan "B" betrifft: in solchen Fällen müsste dann halt meine Kreditkarte für möglichen Mehraufwand, gleich welcher Art, herhalten.