Für jedes ernsthafte Tourenrad, mit dem man mit vollem Zeltgepäck auch mal auf Schotterpiste und mal bergauf fahren möchte, sind derartige Übersetzungen um LÄNGEN zu groß. Das kleinste Kettenblatt sollte keinesfalls größer als 24 Zähne sein (22 wären noch besser), und das größte Ritzel sollte mindestens 32 Zähne haben.
Oder anders ausgedrückt: die kleinste Entfaltung sollte nicht höher als 1,70 m sein, weniger ist auch in Ordnung.
Gruß
Thoralf
Stimme Thoralf weitgehend zu. Ich würde vorne zu einem Dreifach-Kettenblatt raten, um das vollbeladene Rad berggängiger zu machen. Mit Blick auf den Zahnkranz ist auf der Webseite glaube ich ein Tippfehler - dort ist von einem 11-39er-Ritzenpaket die Rede. Die HG62 HG-X-Kassette gibt es aber nur in 11-36. Mit 39er- und 52-er-Blatt vorne ist die Übersetzung tatsächlich sehr lang - es sollte schon unter 1:1 gehen.
Generall würde ich empfehlen, die Anschaffung bzw. den Besitz eines Reiserades als Prozess zu betrachten. Egal, was du dir jetzt für ein Rad anschaffst - nach den ersten größeren Touren wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit anfangen, das Setup des Rades an der ein oder anderen Stelle zu verändern - und dir im Zweifel im Laufe der Zeit mehrere Räder für unterschiedliche Bedürfnisse anschaffen.