In einem der letzten kalten Winter habe ich mir mal den Spaß erlaubt mit dem bespikten Fahrrad auf einem zugefrorenen See zwischen den Schlittschuhläufern zu fahren.
Da haben sich einige Mitmenschen ungläubig die Augen gerieben.
Zum Rollwiderstand: bei den 240 und 296 Spikes am 559er handelt es sich ja um grobstollige Geländereifen, die auf jeder Stolle einen Spike tragen. Die walken auch bei hohem Reifendruck, so dass ich den erhöhten Laufwiderstand fast immer spüre.
Außer auf Eis eignen diese Reifen sich besonders bei Schnee, weil sie sich schnell selbst reinigen.
Am 406er mit jeweils 168 Spikes in 4 Reihen am Marathon Winter fährt es sich bis aufs Geräusch eigentlich kaum merkbar schwerer. Für Eis sehr gut, für Schnee nur bedingt tauglich.
Wohl dem, der sich das Dritt- und Viertfaltrad leisten kann.
Da brauch ich mich morgens nur zu entscheiden, welches am Besten zur Wetterlage passt.
Mitnahme im ÖPNV ist auch immer drin.
Grüße Gereon