Was ich jetzt immer noch nicht kapiert habe,was an dsr Sattelnase so schlimm ist, das du sie so vehement bekaempfst.
Was bei mir haengen geblieben ist, Leute mit Tiefeinstieger haben Problem beim nach hinten auf sitzen und in Kulturen mit gewissen Kleiderregeln kommt es zu Problemen.
Ich habe in meinen Artikel 9 Argumente genannt.
Deine Kritik stellt die logische Reihenfolge auf der Basis von ungefähr 130 Jahren quasi auf dem Kopf: die Notwendigkeit einer Nase muss begründet werden, nicht umgekehrt. Und die Begründungen, die dafür nachgeliefert werden: das ist gar nichts. Selbst wenn es für Grenzfälle (MTB-Downhill) stichhaltige Gründe gebe, würde ich eine völlige Neukonstruktion für einen Sonderfall vorschlagen. Die derzeitig übliche Form ist geschichtlich begründet.
Der Hintern ist der meistgenannte körperliche Problempunkt beim Radfahren. Ein Konstrukteuer, der uneingeschränkt sein Ideal realisieren würde/könnte, wird sich als erstes eine Reihe von Zielen vorlegen und ihnen Prioritäten zuordnen. Wenn er zu viele Ziele hat, muss er unangenehme Kompromisse machen.
Aber fuer einen sportlichen Fahrer trifft das ja alles nicht zu.ich fahre nur Herrenraeder und lieber enge Funktionsklamotten auf dem Rad. Was ist dann bitte das Killerargument fuer mich.
Je sportlicher, desto mehr verliert der Sattel an Bedeutung. Das ist auch der Grund, warum die argumentative Linie "Sport" gegen nasenlose Sättel mit Ausnahme des höheren Energieumsatzes nicht greifen kann.
Grüße
Ralf