Ich bin die Strecke in 2007 in Gegenrichtung gefahren.
Total waren es 544 km und 5400 Höhenmeter (in deine Richtung dann nur etwa 4200 Hm da Salta deutlich tiefer liegt), und ich fuhr die in sieben Tagen. Ich vermute, dass von Salta bis San Antonio de los Cobres inzwischen alles asphaltiert ist, damals waren auf dieser Strecke von 173 km noch etwa 45 km Schotter.
Der Rest ist mit Ausnahme der letzten 90 km vor San Pedro alles Schotter. Der Streckenzustand ändert sich auf diesen Pisten immermal wieder, zu meiner Zeit war sie stellenweise übles Wellblech und ziemlich grob, aber ganz gut fahrbar.
Einkaufen und essen kann man bestens in San Antonio, mit Einschränkungen auch in Olacapato Grande (63 km vor San Antonio), Socaire und Toconao. In all diesen Orten gibt es auch eine oder mehrere Hospedajes.
Drinnen schlafen konnte ich damals zudem noch bei den netten Leuten der argentinischen Gendarmeria beim Complejo Fronterizo Sico (12 km westlich des Paso de Sico) und beim Campamento El Laco, wobei ich nicht darauf zählen würde, zumindest bei der Grenze solltest du aber Wasser bekommen können.
Der höchste Punkt der Strecke liegt auf etwa 4530 m wenig östlich von El Laco.
Ein GPS ist nach meiner Meinung auf dieser Strecke unnötig (Andere mögen das natürlich ganz anders sehen). Ich hatte nur eine relativ unpräsise Karte von Nelles, Probleme bei der Wegfindung gab es kaum.
Wenn du von San Pedro erstmals in diese Höhen fährst würde ich in Sachen Akklimatisation vorsichtig sein. Das ist aber zu individuell um eine generelle Empfehlung geben zu können.
Anfang Oktober dürfte wettermässig höchstwahrscheinlich noch gut sein (ich hatte Anfang November am nahegelegenen Socompa nur gutes Wetter).
Gruss
Manuel