Hallo,

wir sind wieder zurück in Deutschland. Ich wollte noch kur berichten wie wir gefahren sind:

Wir haben uns für eine Route über Kutaisi und Batumi entschieden, weil wir noch etwas länger in Georgien bleiben wollten. Wir haben uns im wesentlichen an die Route von Martin gehalten. Von Tbilisi auf der Nebenstrecke bis Gori (bis auf 5km alles Asphalt, Schotterteil auch recht gut fahrbar). Hauptstraße bis kurz nach Khashuri, bei Surami abgebogen auf die Piste, über Tsipa und Kahragauli. Der Zustand der Piste hoch bis zum "Pass" war ganz gut, runter an der Bahnstrecke entlang war der Zustand teilweise schon recht schlecht, aber noch ganz gut fahrbar würde ich sagen. Bei uns wars recht trocken. Wenns viel regnet könnte es evtl. Probleme mit lehmigen Passagen geben. Landschaftlich sehr schön.

Danach sind wir ca. 20km auf der Hauptstraße gefahren und bei Terjola nach rechts Richtung Tkibuli. Beim Tkibuli Speichersee sind wir nach Links abgebogen, wieder Richtung Kutaisi. Die Straße war bei auf wenige Kilometer (vermutlich Baustelle) asphaltiert, Verkehr hielt sich in Grenzen, landschaftlich ganz nett. Vorteil ist auch, dass man beim reinfahren nach Kutaisi an dem Kloster Gelati vorbeikommt. Es ist ein Weltkulturerbe, kostet keinen Entritt und hat innen in der Hauptkirche schöne Gemälde. War auch lang nicht so überlaufen wie z.B. St. Stephanos im Iran oder Sümela in der Türkei.

Von Kutaisi gings dann über Samtredia und Ozurgeti nach Kobuleti an die Küste. Von Kutaisi bis Samtredia war es die viel befahrene Hauptstraße. Nach Samtredia gab es wieder eine relativ verkehrsarme Nebenstraße.
Kobuleti bis Batumi war dann nicht so toll, viel Verkehr und bis auf ein bis zwei Steigungen, wo man dann auch ganz schön die Küste sieht, landschaftlich nicht so interessant.

Batumi fanden wir ganz nett. Es gibt eine schön hergerichtete Altstadt und einen Strand-Boulevard.

Batumi - Trabzon haben wir dann an der Küstenstraße gemacht. Es gibt meist einen breiten Seitenstreifen und der Verkehr hält sich in Grenzen. Am Anfang landschaftlich auch noch ganz nett, die letzten 80-100 km vor Trabzon ist die Küste dann schon sehr dicht bebaut und ach der Verkehr nimmt zu. Insgesamt würde ich sagen aber trotzdem gut fahrbar (wir haben zwei Tage gebraucht).

Vielen Dank für die Tipps an alle.

Viele Grüße
Michael