Hallo Olaf,
Unsere Solarlösung hat keinen MPPT sondern einen Gleichspannungsbypass um die Kondensatoren herum. Das entspricht recht gut Deiner Schaltvariante- aber in einem Gerät integriert.
Der neue V5 startet also zuerst mit Brückengleichrichtung und ohne Kondensatoren- wenn er eine Frequenz erkennt schaltet er je nach Frequenz die passende Kondensatorstufe.
Die anzuschliessende Solarzelle sollte eine Leerlaufspannung von mindestens 15V haben- ideal sind 17-22V damit der sich einstellende Arbeitspunkt immer etwas unter der MPP-Spannung der Zelle bleibt. Damit hat man nach unseren Versuchen noch die höchste Leistungsausbeute.
MPPT ist auf dem sehr kleinen Bauraum nicht mehr möglich und wäre deutlich teuer. Daran experimentieren wir bei Gelegenheit weiter- werden es aber definitiv nicht im Grundgerät unterbringen (Platz + Kosten). Wenn ein solcher MPPT zukünftig nennenswert Mehrleistung erbringt werden wir ihn wohl mal als externes Modul anbieten, dann könnte damit auch gleichzeitig Solar und Dynamo geladen werden. Das geht aktuell nicht.
Bei korrekter Polung der Solarzelle startet der neue Lader auch mit Gleichspannung (Solarzelle, Boostlader) automatisch.
Der angedachte Einsatzzweck ist also die Ergänzung der Dynamoladung an Ruhetagen, im Kajak usw. wenn halt kein Dynamo zur Verfügung steht. Durch die Verwendung dergleichen Laderegelung werden nur wenige zusätzliche Bauteile benötigt und dennoch werden die Akkus per Einzelzellenüberwachung und Balancing optimal betreut. Und wir können einen einzigen Eingang für alles verwenden.
Viele Grüße von
Jens.