wir sind ohne GPS unterwegs, kannst du uns zu der Strecke vielleicht ein paar Staedte/Dorfnamen geben?
Du brauchst kein GPS, um die Landkarte mit der Strecke online anzugucken. Da finden sich auch Städtenamen. Aber ich schreibs gern noch mal auf (gleich rückwärts für euch):
Temuco - Freire - Villarica - Lican Rey - Panguipulli - Puerto Puy ---> Fähre nach Pirihueico - Paso Hua Hum (Grenze CN/AR) - San Martín de los Andes - Villa la Angostura - Paso Cardenal Samore (Grenze CN/AR) - Entre Lagos - Puerto Octay - Ensenada - Puerto Varas - Puerto Montt
Zwischen Temuco und Freire leider ca. 25 km auf der Ruta 5 (Autobahn). Es gibt keine befestigte Alternative. Aber das ist machbar, Maut muss man mit dem Fahrrad nicht zahlen.
Ca. 20 km vor Puerto Puy beginnt Schotterpiste bis nach San Martín. Die ist ziemlich übel, ohne dicke Bereifung (mind. 50 mm) werdet ihr wenig Freude haben. Zwischen San Martín und Angostura kommt auch noch mal ein Stück Schotter, das ist aber nicht so wild.
Die Fähre ab Puero Puy fährt drei mal täglich, im Moment um 8, 13 und 18 Uhr. Fahrplan:
http://www.barcazas.cl/barcazas/wp/?page_id=22 Kostet aktuell 3275 CLP (ca. 5 €). In Puerto Puy kann man auch übernachten, am anderen Ende des Sees eher nicht (da stehen nur 3 Häuser).
Campingplätze hat es dort fast überall, ibs. in den Anden und im südlichen Seengebit ist die Dichte ziemlich hoch. Der in San Martín ist recht mies gewesen, die anderen ware alle sehr schön.
Ist es die 7Lagos Tour aus dem LABB?
Wer oder was zum Geier ist LABB?

Und welche Strecke habt ihr zwischen San Martin (Ende der 7Lagos tour?) und Temuco genommen?
s.o.
Von Temuco bis Lican Rey kann es u.U. ziemlich voll werden. Da ist im Sommer halb Chile unterwegs. Ibs. am Wochenende gibt es dort auch mal lange Autoschlagen (so völlig untypisch für das ansonsten ziemlich leere Südamerika). Hinter Lican Rey ist man dann fast schlagartig allein unterwegs.
Zwischen San Martín de Los Andes und Villa la Angostura geht es zu wie auf dem Donauradweg, vermutlich ist sogar noch mehr los.

Auf diesen 100 km habe ich deutlich mehr Radfahrer getroffen, als auf all meinen Radreisen durch Osteuropa zuammengerechnet...

Gruß
Thoralf