Auf dem Ochsenweg hatte ich in Sankelmark einen ungeplanten aber kurzweiligen Aufenthalt bei den Steinzeitgräbern.
Die Grabanlage wurde rekonstruiert, und als ein vermutlich ortsbekanterr Heimatforscher auf der Baustelle erschien, ergriff der Bauleiter die Flucht und shangheite mich um mir die Geschichte des Gräberfeldes von der Jungsteinzeit über die Nutzungsänderungen in den späteren Metallzeiten bis zum Verkauf der Steine für den Hindenburgdamm zu erzählen. Er tat das sehr gut und konnte auch einen Eindruck über die Bevölkerung in den verschiedenen Epochen vermitteln.
Anschliessend klärte mich dann der Heimatforscher über die Schaumburger Grafen, die Heiratspolitik des dänischen Königshauses und den österreichisch-preussisch-dänischen Krieg auf.
Da ich mich für Geschichte interessiere und Altona , mein Wohnort, bis vor kurzem dänisch war, hab ich den Nachmittag sehr genossen.
Eine andere nette Begegnung hatte ich im Altmühltal.
Ich war dort mit meinen Kindern unterwegs. Mein Sohn fuhr mein Reiserad und ich fuhr mit meiner Tochter auf dem Tandem.
Da mein Sohn nicht gern Rad fährt, hatte ich den Yak mit unserem Gepäck an das Tandem gehängt. Dies hat aber eine Pentasport Nabenschaltung, für die es keine Yakkupplung gibt. Streng nach "Murphis Law" löste sich meine Konstrucktion bei einer Bergabfahrt irgendwo in den Feldern, weit ab vom nächsten Dorf.
Eine Schraube, die neben der Kupplung auch den Gepäckträger hielt, hatte das Rad verlassen, weiterfahren war nur ohne Gepäck möglich.
Da erschien ein Montagetrupp der Bahn mit Werkstattwagen. Die hatten nicht nur eine Ersatzschraube, sondern auch noch Wasser und Handwaschpasste dabei. Das war bislang mein bester Ort und Zeitpunkt für eine Panne.