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#673448 - 12/01/10 12:42 PM Hydraulische Bremsen und Kälte
Helm
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Bei uns sind zurzeit -5°C. Bei einer Fahrt eben habe ich festgestellt, dass meine hydraulischen Scheibenbremsen (Shimano) schleifen. Ist dies ein bekanntes Problem bei Kälte oder gibt es andere Gründe?

Gruß
Helmut
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#673465 - 12/01/10 01:35 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Helm]
Landradler
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Posts: 1,796
Ich hatte heute (-7°) keine Probleme mit der HS33.
Gruß, Michael

- Buckelst du noch oder liegst du schon? -
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#673481 - 12/01/10 02:50 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Helm]
Spreehertie
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Hi Helmut,
Zitat:
Ist dies ein bekanntes Problem bei Kälte oder gibt es andere Gründe?

die Kolben sollten sich von Kälten nicht beeindrucken lassen. Allerdings bei wieder festgefrorenem Schneematsch kann die Bewegungsfähigkeit im Sattel auch stark behindert werden, in dem Fall würden aber auch HS33 nicht mehr klaglos funktionieren. zwinker Bei Verschmutzung kann es aber passieren, daß sich nur noch ein Kolben bewegt. Das sollte bei Betätigung der Bremse relativ einfach zu sehen sein. Dann würde ich zuerst das Laufrad ausbauen und mit einem Schraubenzieher zwischen den Belägen jeweils beide Kolben bewegt werden und bei stärkerer Verschmutzung der Sattel gereiningt und ggf. die Sattel-Kolben-Spalte von außen leicht geölt werden.
In einem Fall, bei einer BR-M535, hatte sich, vermutlich auch aufgrund von Verschmutzung bei langen Regenfahrten, ein Kolben verkanntet. Dabei war dann Belag einseitig völlig abgenutzt und das Spreizfederbeinchen ebenso; nach Reinigung und einsetzten neuer Beläge funktionierte die Bremse aber wieder klaglos.

Gruß
Felix
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#673489 - 12/01/10 03:22 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Helm]
Thomas S
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Hallo Helmut,

vorab: ich fahre keine Räder mit Scheibenbremsen (weil ich nur ältere Rahmen ohne Scheibenbremsaufnahmen habe).

Vor ein paar Jahren gab es solche Probleme durchaus öfter. Magura z. B. hat damals deshalb auch die Bremsflüssigkeit geändert von Magura Blood zu Magura Royal Blood. Ich würde es daher mit der Suchfunktion (sowohl im Forum als auch im Web) probieren.
Gruß
Thomas
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#673492 - 12/01/10 03:31 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Helm]
haegar
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Meine LX Scheiben haben sich dankbar JEDE Entschuldigung genommen, um zu schleifen. Zu lange berab, deshalb zu heiss -> Schleifen, schlechtes Wetter -> Schleifen ... zu kalt -> sofort und gerne schleifen ... aber ich habe in diesem Forum gelernt ich und meine Scheiben waren anders, als alle andere Scheiben schmunzel

HS33 heute -7° keine Probleme cool
ciao Thorsten.
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#673506 - 12/01/10 05:15 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: haegar]
hipster
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Posts: 574
Ich hab mit meiner Magura Louise keine Schleifprobleme bei Minustemparaturen (gestern bei -10° C). Mit der HS33 hatte ich diese aber in anderen Jahren sehr wohl. Dort blieb der Kolben jeweils hängen, ging also nicht zurück in 'Warteposition'.

Gruss
Reto
Grüsse
Reto
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#673516 - 12/01/10 06:09 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Helm]
HyS
Member
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Posts: 14,163
Bei meinen Scheibenbremsen ist das kein Problem (Magura Marta SL und Julie)
(Bei HS 33 auch nicht)
*****************
Freundliche Grüße
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#673590 - 12/01/10 09:42 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: HyS]
GuteLauneRadler
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Ich bin heute 2,5h Stündchen mit meiner Julie HP durch die Gegend (-7°C) gefahren und konnte hinterher den Hinterrad-Bremshebel durchziehen, was nur leises Quietschen aber eigentlich keine Verzögerung mehr brachte.

Nachdem ich im Frühjahr das Problem wesentlich geringer schon erleben durfte, wurde die Bremse beim Händler entlüftet. Meint ihr, es liegt wieder daran?

Wenn ja, benötige ich Gutes Zureden, dass ich das auch gut allein schaffen kann. Mit den Händlern bin ich nämlich leider zunehmend unzufrieden...

Grüße in die kalte Nacht
Jan
Geduld ist die Kunst, ganz langsam wütend zu werden...

Edited by GuteLauneRadler (12/01/10 09:46 PM)
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#673593 - 12/01/10 09:52 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Helm]
slowbeat
Unregistered
so ähnlich hab ichs bei meiner tektro auriga letzten winter gehabt: die kolben gingen nicht mehr so weit zurück wie gewohnt wodurch sich auch die position des druckpunkts am hebel verschob.

die mit dot gefüllten j7 hatten diesen effekt nicht.
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#673637 - 12/02/10 07:05 AM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: HyS]
Gegenwind
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Underway in Germany

Tja, da habe ich ja wirklich Glück. Meine HS 11 und HS 33 arbeiten absolut problemlos - sowohl bei 30°C im Schatten - als auch bei -10°C oder weniger im Schnee. Da schleift nichts oder macht Gräusche - es bremst einfach nur wie immer, wie sich das gehört. So muss das sein. grins
Nicht immer online... auch mal offline
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#673639 - 12/02/10 07:16 AM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Gegenwind]
JensD
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Ich habe ebenfalls erst seit einem Vierteljahr HS11 am Rad und bin vorsichtig begeistert zwinker

Gestern war hier wieder Seilzug-Katastrophenwetter, beide Schaltzüge bzw. Schaltmechanik komplett eingefroren- die HS11 arbeitet immer noch wie im Herbst. Nicht schlecht!

Grüsse von
Jens.
Permanente Fahrradelektrik: www.forumslader.de
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#673640 - 12/02/10 07:33 AM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Gegenwind]
blue82
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letztes Jahr -35Grad: mein Diesel liegengeblieben (versulzt), Velotraum mit HS 33 kein problem.
Gruß Matthias
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#673698 - 12/02/10 09:36 AM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Landradler]
slowbeat
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In Antwort auf: Landradler
Ich hatte heute (-7°) keine Probleme mit der HS33.
wie fein, daß alle ihre hsxx streicheln.

wartet auf die erste felgenvereisung und berichtet drüber.

dann isses nämlich wieder ne ganz normale felgenbremse die gar nix mehr tut.
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#673778 - 12/02/10 11:40 AM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: ]
GuteLauneRadler
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Posts: 92
und genau aus diesem Aspekt der "Felgenvereisung" wollte ich meine Scheibenbremse, die jetzt nix mehr tut. Aber zum Glück hatte der Radladen das Magura-Service-Kit vorrätig! :-)
Geduld ist die Kunst, ganz langsam wütend zu werden...
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#673800 - 12/02/10 12:20 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: ]
hans-albert
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In Antwort auf: slowbeat
[..]wie fein, daß alle ihre hsxx streicheln.

wartet auf die erste felgenvereisung und berichtet drüber.


Ich fahre bevorzugt HS44, auch noch einige HS55. Da ist die Felgenvereisung völlig nebensächlich.

Grüße
hans-albert
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#673849 - 12/02/10 02:15 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: GuteLauneRadler]
hipster
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In Antwort auf: GuteLauneRadler

Wenn ja, benötige ich Gutes Zureden, dass ich das auch gut allein schaffen kann.
Jan


*ichdirgutzured*. Wenn du dich an die Anleitung hältst, ist das Entlüften kein Problem! Wenn du allerdings eine Magura innerhalb eines Jahres zwei Mal entlüften musst, stimmt da was nicht...?? Meine Louise läuft seit zwei Jahren, ohne das ich sie entlüften hätte müssen.

lG
Reto
Grüsse
Reto

Edited by hipster (12/02/10 02:16 PM)
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#673864 - 12/02/10 02:53 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: hipster]
GuteLauneRadler
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Danke für dein Eingehen auf die Psycho-Schiene, heute Nacht werde ich mich in den Keller zurückziehen und harrr...

Danke auch für den anderen Hinweis, habe ich auch schon zart vermutet: Ich halte es für möglich, dass ein Leitungsanschluss nicht wirklich fest ist. Werde die Leitung selbst wohl auch erst eingehend "sichtprüfen". Irgendwo scheint die ja Luft zu ziehen. Dass Bremsgriff oder Kolben undicht sind, denke ich erstmal nicht. Bin ich schon ein hoffnungsloser Optimist? zwinker

MFG Jan
Geduld ist die Kunst, ganz langsam wütend zu werden...

Edited by GuteLauneRadler (12/02/10 02:53 PM)
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#673879 - 12/02/10 04:54 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: GuteLauneRadler]
Falk
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Undichte Stellen findest Du mit etwas Hingucken ziemlich schnell. Das unangenehm schmierige Öl fällt auch mit den Fingern leicht auf. Denk an die Entlüftungsanschlüsse, auch die können sich lockern.

Falk, SchwLAbt
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#673895 - 12/02/10 05:58 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: GuteLauneRadler]
FordPrefect
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1. Zur Diagnose von Leckagen zuerst die Leitungen und besonders die Anschlüsse und die Bremskörper mit Bremsenreiniger absolut fettfrei machen (dadurch trockene, meist matte Oberflächen). Bremsenreiniger gibt es in Sprühdosen in jedem Baumarkt oder KFZ-Zubehörshop - er wirkt stark entfettend, greift aber Kunststoff, Gummi und Dichtungen nicht an.

2. Als zweiten Schritt die Bremse unter Druck setzen: Dazu Bremshebel kräftig (aber nicht mit Gewalt) anziehen und mit einem Spannband (Kabelbinder) zum Lenker hin fixieren. Nach spätestens einer Stunde sollte man Leckagen am öligen Glanz oder sogar an Öltropfen entdecken.........


Viele Grüße / Micha
-------------------------------------------------------
Always look on the bright side of life !
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#673961 - 12/02/10 10:53 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: JensD]
Freundlich
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In Antwort auf: JensD
Gestern war hier wieder Seilzug-Katastrophenwetter, beide Schaltzüge bzw. Schaltmechanik komplett eingefroren...

Das muss nicht sein. Zumindest sind daran die Drahtseile unschuldig. Ursache sind die Standard-Zughüllen, weil Metall auf Metall leicht festfriert. Vor allem aber lassen die Zughüllen genügend Freiraum für Kondenswasser und damit Eis - der Zug klemmt fest. Seitdem ich - mit viel Zeit und einigen Euro - auf Nokon-Züge umgerüstet habe, gibt es keine Probleme bei Frost und Schnee. Drahtseil in teflonhaltigem Plastikliner friert nicht an. Dank genau passender Durchmesser hat Kondenswasser keinen Platz. Für Hydraulikfreunde: Kettenschaltung mit Hydraulik gibt es (oder gab es) auch schon: Muther 5rot. Dann wäre allerdings ein Zweitrad mit Dosenschaltung günstiger.
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#673963 - 12/02/10 11:15 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Freundlich]
slowbeat
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In Antwort auf: Freundlich
Seitdem ich - mit viel Zeit und einigen Euro - auf Nokon-Züge umgerüstet habe, gibt es keine Probleme bei Frost und Schnee. Drahtseil in teflonhaltigem Plastikliner friert nicht an. Dank genau passender Durchmesser hat Kondenswasser keinen Platz.
und warum ist dann meine nokonbestückte schaltung am trekker komplett eingefroren?
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#673964 - 12/02/10 11:15 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Freundlich]
iassu
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Die Zeiten, in denen Metall auf Metall in Standardzughüllen rumpelte, sind gefühlte Ewigkeiten vorbei.

Wenn deine Nockerln nicht einfrieren, dürfte es an guten Dichtungen bzw. evt.durchgängiger Verlegung und liegen und keinesfalls daran, daß da mangels Platz kein Wasser eindringen kann, eine Vorstellung recht kindlichen Physikverständnisses. Wenn es tatsächlich so eng zuginge, könntest du die Züge nicht mehr bewegen.
...in diesem Sinne. Andreas
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#673968 - 12/02/10 11:51 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: iassu]
IngmarE
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Mit Zügen hab ich seltener Probleme. Da wo Züge nach oben oder seitlich ne Öffnung haben wird auf die Dichtung geachtet, evtl. auch nen kleiner Klecks Fett. Und nach unten offene Zughüllenenden bekommen ne simple Endkappe ohne Dichtung, in der Hoffnung dass eingedrunges Wasser abläuft. Und der Rest des Zugs bleibt trocken. Das funktioniert ganz gut.

Das ungefettete Bremshebelgelenk fror mir während der Fahrt ein, als ich letztens in der Nacht bei -11°C feuchter Kälte rumgefahren bin. Musste ich während der Fahrt ständig dauerbetätigen.
Meine Stadtschlampen hab ich trotz mechanischer Bremsen immer Winterfest bekommen, aber durch kurzen Arbeitsweg bin ich etwas weicheiig geworden. Beim M5 hab ich noch nichtmal den Steuersatz gewartet, selbst der fror mir leicht an.
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Off-topic #674010 - 12/03/10 09:12 AM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: ]
MatthiasM
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Passend zum Thema - eine Schulkollegin meiner Allwettertochter hat heute beim morgendlichen Abholen mit dem Radl gemault, daß ihre Bremsen nicht gescheit gehen - V-Brakes, vermutlich abgesoffene und eingefrorene Bowdenzüge. Das Rad ist von diesem Sommer, ob die Züge Innenliner haben, weiß ich nicht.
Ich hab als Bicycle Repairman für den ganzen Verwandten- und Bekanntenkreis mal wieder angeboten, mich drum zu kümmern bäh (am WE Züge ausbauen, auftauen, trockenlegen und mit ordentlicher Fettpackung wasserabweisend machen und wieder einbauen, weitergehende Optionen hab ich bei dem Radl nicht). Probleme dieser Art sind mir bei den Rädern meiner Töchter (V-Brakes) ziemlich fremd - muß halt beizeiten gepflegt werden - und, um aufs Ursprungsthema zu kommen, bei meinem Ganzjahresrad mit zwei Louisen natürlich absolut kein Thema, obwohl alle diese Räder meistens draußen parken (im Garten angekettet) und vollkommen auf Umgebungstemperatur durchfrieren.....

lG Matthias

Edited by MatthiasM (12/03/10 09:14 AM)
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#674024 - 12/03/10 10:12 AM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: MatthiasM]
JensD
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Hallo Matthias,

Dein Beitrag trifft meine beabsichtigte Aussage sehr genau- Dank dafür.

Wer mein Rad kennt weiss wie wenig es gepflegt wird. Räder dieser Kategorie (durchhalten bis zum Materialversagen bei nur der nötigsten Wartung und Null Pflege) haben mit den Seilzügen ein potentielles Problem im Winter welches mit Hydraulikantrieb eleminiert wird- wenigstens ist dies mein momentaner Eindruck.

Meine Seilzüge haben Teflonröhrchen, sind aber keine Nokons. Abgedichtet sind sie nur mit Gummibälgen- scheint manchmal nicht zu reichen (keine Fettpackungen o.ä.).

Jetzt bin ich allerdings auch gespannt, wie wartungsarm/wartungsfrei so eine HS11 unter meinen Bedingungen bleibt (aber darüber kann ich nach den paar tausend Kilometern bisher noch nix sagen).

Grüsse von
Jens.
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Off-topic #674439 - 12/04/10 08:03 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: iassu]
Freundlich
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In Antwort auf: iassu
Die Zeiten, in denen Metall auf Metall in Standardzughüllen rumpelte, sind gefühlte Ewigkeiten vorbei.

Wenn deine Nockerln nicht einfrieren, dürfte es an guten Dichtungen bzw. evt.durchgängiger Verlegung und liegen und keinesfalls daran, daß da mangels Platz kein Wasser eindringen kann, eine Vorstellung recht kindlichen Physikverständnisses. Wenn es tatsächlich so eng zuginge, könntest du die Züge nicht mehr bewegen.

Deine theoretischen Unterstellungen halten der Praxis nicht stand. Ich habe lediglich meine Erfahrungen aus dem direkten Vergleich am selben Rad beschrieben: Durchverlegte, hochwertige Standardzüge mit Dichtung: Bei starkem Frost Einfrieren und Verklemmen der hinteren V-Brake weil sich in einem hängenden Bogen Kondenswasser sammeln kann. In erstaunlicher Menge. Entfernung von Eis und Wasser sowie eine Fettpackung waren wirkungslos.
Nach Umbau auf Nokon keinerlei Problem mehr, trotz gleicher - vom Rahmenhersteller vorgegebener - ungünstiger Zugverlegung. Auch wenn man es sich rein theoretisch schwer vorstellen kann: Zwischen Nokon-Liner und Seilzug ist sehr, sehr wenig Platz. Trotzdem läuft das Seil besser, als bei Standardzügen. Gerade wegen der geringen Toleranz. Dazu hat der Nokon-Erfinder übrigens auch eine nachvollziehbare Theorie...
(Beliebtester Nokon-Montagefehler: Zuganschläge nicht auf 2,7 mm aufbohren. Bereits bei 0,1 mm Untermaß an nur einem Zuganschlag, würde der Seilzug klemmen.)
Wartung seitdem: Jährlich Zugseil nachölen (über integrierte Zugöler). Äußerlich mit Teflonöl abwischen. Mehr nicht. Es liegt nicht am System, wenn Bowdenzüge oder Hydrauliksysteme versagen, sondern immer nur an der Güte von Konstruktion und Fertigung.
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#674461 - 12/04/10 09:34 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Freundlich]
zippo
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Nabend,

am Mo hat meine HS33 komplett versagt, bei Schnee hatte ich nach ca. 5km keine Bremsleistung mehr...Felgenvereisung! Keine beruhigende Erfahrung muss ich sagen, wäre aber mit jeder anderen Felgenbremse ähnlich gewesen.

Seit dem ersten Kälteeinbruch ist mir aufgefallen das meine Hinterradbremse wesentlich träger ist und schwerer zu betätigen geht als die Vordere. Hat da einer von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Muss die HS33 entlüftet werden? Ich hab sie ein Jahr und habe noch keine Entlüftung durchgeführt.

Momentan überlege ich auch einmal eine SD7 auszuprobieren, denn richtig überzeugt bin ich nicht mehr von Magura. Die Reinigung ist extrem aufwendig und eh ich das schleifen weg bekommen habe hat es wirklich lange gedauert. Auf der anderen Seite weiß ich nicht mehr so recht wie groß die Unterschiede zwischen beiden Systemen bezüglich Kraftaufwand und Druckpunkt sind.

Gruß
zippo
Gruß Zippo
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#674462 - 12/04/10 09:36 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: zippo]
Job
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In Antwort auf: zippo
Muss die HS33 entlüftet werden?

Nein!
Bei sehr niedrigen Temperaturen erhöhtsich die Viskosität des Hydrauliköls geringsfügig.

Was meinst du eigentlich mit "aufwendigerReinigung"
Alle Felgenbremsen setzen sich über kurz oder lang mit Schnee zu.

:job

Edited by Job (12/04/10 09:38 PM)
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#674469 - 12/04/10 10:07 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: Job]
zippo
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wenn die Maguras dreckig sind dann krieg ich den Schmodder nicht einfach so raus. In der Nut vom Kolben sammelt sind nach ein paar tausend Kilometern ein beträchtlicher Haufen Dreck. Und um da ran zu kommen muss entweder das ganze Rad raus oder die Zylinder abgebaut werden. Bei V-Brakes einfach aushaken und kurz mit der Zahnbürste drüber, einhängen, fertig.

Gruß
Zippo
Gruß Zippo
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#674470 - 12/04/10 10:08 PM Re: Hydraulische Bremsen und Kälte [Re: zippo]
Job
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ganz ehrlich?
Als ich noch HS33 am Reiserad hatte, hab ich da nie was gereinigt. Nur Bremsklotzwechseln und fertig.

:job
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