Der konifizierte Mittelteil ist bei den Alpine III aber genauso dick wie bei den Competition, nämlich 1,8 mm. Der einzige Unterschied ist, dass die Alpine III am nabenseitigen Ende 2,34 mm dick ist, statt der üblichen 2,0 mm wie bei der Competition.
Die Zugfestigkeit der beiden Speichen (und damit die höchstmögliche statische Last) ist also bei beiden Speichen exakt identisch, da diese von der dünnsten Stelle an der Speiche vorgegeben wird. Warum DT Swiss da etwas Anderes behauptet, weiss wahrscheinlich nur deren Marketing-Abteilung.
Fazit: ich würde auf jeden Fall die konifizierten Speichen nehmen, bei einem Crossrad also die Competition. Die sind dauerhaltbarer als nicht konifizierte Speichen. Bei einem scheibengebremsten Rad kann man sich überlegen, vorne auf der Bremsenseite und hinten auf der Freilaufseite (wenn es ein Rad mit Kettenschaltung ist) bzw. auf der Bremsenseite (wenn es ein Rad mit Nabenschaltung ist) Alpine III zu verbauen. Das ist aber mehr, um so paranoide Menschen wie mich zu beruhigen,

als dass es wirklich notwendig wäre.
Ich fahre an meinem Alltagsrad jedenfalls genau die Kombi, nämlich vorne links und hinten rechts Alpine III und auf der jeweils anderen Seite Competition. Für das scheibengebremste MTB habe ich mir letztes Jahr einen Laufradsatz mit VL/HR Competition und VR/HL Revolution (der konifizierte Teil ist bei denen 1,5 mm dick) gebaut.

Das hält bisher problemlos, es knackt nix und ich musste noch nicht nachzentrieren.