Diese Strecke bin ich nicht gefahren, aber weiter südlich die Durchquerung "Southern Tier".
Platten: Da ist "Slime"(gibt es bei Wal-Mart) oder gar ein Kunststoffschutz zwischen Schlauch und Reifen sinnvoll. In den Wüsten gibt es winzige Dornen, die sich durchbohren.
Gegenwind: Hängt vom Wetter ab...
Hitze: Die Wetterextreme sind höher als bei uns, auch die Schwankungen. Ich hatte Ende Oktober teilweise über 40 Grad. Dann wird es problematisch. Ab 37 Grad kann der Körper nicht mehr richtig "kühlen", Hitzschlaggefahr. Zumal es auf dem Asphalt noch etwas heißer ist. Rechne bei über 35 Grad mit hohem Reifenverschleiss.
Sand: Unproblematisch bei wenig Wind. Ich hatte einen Sandsturm erlebt. Und das Rad beim Wild campen dummerweise mal hingelegt, da war dann die Kette gut mit Sand bedeckt...
Seitenstreifen: Würde Straßen mit Seitenstreifen denen ohne vorziehen. Auf den Seitensteifen liegt oft Dreck, vor allem Glas und feine Drähte von geplatzen Lkw-Reifen.
Bei deinem Pensum bleibt wenig Zeit für Besichtigungen/Wanderungen etc. Empfehle auch unbedingt Ruhetage zur Regeneration. Die ACA-Karten sind sehr gut, auch Infos zu Einkaufsmöglichkeiten etc. Meine Erfahrung: Routenangaben plus 10 Prozent für Umwege (Campinglatz, Supermarkt etc) sind die real gefahrenen km.
Wie viele Gesamt-km hast du augerechnet?
Ich bin mit Schnitt 75 km/Tag gefahren. Das hatte den Vorteil, das ich immer Zeit hatte. Oft bin ich morgens um 7 losgefahren, aber manchmal auch erst um 13 Uhr oder am nächsten Tag, wenn die Gesellschaft oder der Ort nett fahren. Mit der Strecke in drei Monaten machst du dir Druck....
Route: Ich würde eher Zick-Zack fahren mit Endstation San Diego oder Texas. Schwerpunkt Nevada, Utah, Arizona, New Mexico. Finde ich interessanter. Dann aber einen Monat später aufbrechen.