Hallo,
In Stykkisholmur habe ich mir einen Pausentag mit Bootstour durch die Inseln gegönnt. Jede Menge Vögel gab es dort zu sehen, auch die Papageitaucher die ich ja unbedingt wieder sehen wollte. Ein paar nette Fotos sollten dabei auch zustande gekommen sein.
dann rum um den snæfellsjökull der sich leider hinter Nebel und Regen versteckt hat, ist bestimmt schön dort, aber ich habs leider nicht gesehen. Die weitere Strecke nach Borganes ist recht eintönige Farmlandschaft. Nach Borganes habe ich mir Bremsklötze schicken lassen und die habe dann abgeholt. Der erste Satz Bremsklötze (frisch vor der Tour eingesetzt) war schon auf dem Weg nach Akureyri komplett verbraucht... Ich hatte nur einmal Ersatz dabei.
Ueber Husafell und die Kaldidalur nach þingvellier. Die Kaldidalur bei gutem Wetter und guter Sicht ist meiner Meinung nach viel besser als ihr Ruf, angenehm zu fahrende Strecke mit toller Aussicht auf die teilweise farbenfrohen Berge.
Von þingvellier zum Geysir, den kann man ruhig ein zweites Mal sehen, den Gullfoss habe ich mir dann geschenkt. Weiter ueber Reykholt zur 32. Bis zur 32 ist die Strecke wenig interessant (Farmland und recht viel Verkehr) ab da traumhaft. Auf wirklich traumhafter Strecke (erst erfrischendes gruen, dann Wuestenartige Landschaft) nach Lanmannalauger. Baden im Warmem Fluss mit beheiztem Kiesbett!! Irre
Ueber die 208 mit lohnendem Abstecher zum Langisjör zur 1.
Der Campingplatz hinter Kirkubæerklustur in Hörgsland ist sehr zu empfehlen. Die Skeiðarársandur ist ein Erlebnis aber aber ich bin auch froh, dass ich mehr oder weniger Rueckenwind hatte. Den Sandsturm möchte ich von vorne nicht unbedingt haben.
Gletschersee erreicht!!!

Mehr als genial dort, bin gleich zwei Naechte geblieben.
Die Bucht mit den tausenden von Singschwaenen ist bei Sonnenlicht sehr beeindrucken, auch die unglaublich schroffe Kueste zwischen.. (ich guck noch mal nach wenn ich eine Karte zur Hand hab) ist ein Abenteuer. Etwas entschaerft seit meinem letzten Besuch, es gib jetzt Leitplanken und die Strecke ist asphaltiert, auch wurden kleine Gabionenwaende aufgestellt um die runterrollenden und rutschenden Steine von der Fahrbahn fernzuhalten (nicht ganz erfolgreich, es liegen immer noch 25 cm Brocken auf der Strasse herum) Jedenfalls ist es bedrohlich die staendig den schraegen Aschekegel herunterrollenden Steine zu hören und zu sehen. Bin hier so zuegig wie möglich durch.
Jetzt lasse ich ausklingen. Bin inzwischen in Breiðalsvik (hier hab ich vor 5 Jahren 3 Tage auf den Bus warten muessen weil mein Rad hin war).
In ein paar Tagen geht meine Faehre... Schade... schon wieder vorbei.
Gruss Jörg