Hallo, hätte da mal eine Frage zum Thema Rollwiderstand:
Bin neulich eine längere Etappe bei Regen und somit nasser Fahrbahn geradelt. Trotz sonst guter Verhältnisse (eher Rückenwind, gute eigene Verfassung) hat sich einfach nicht ganz die Geschwindigkeit eingestellt, die dem Krafteinsatz normalerweise entsprechen würde.
Hatte rein subjektiv den Eindruck, als ob da irgendetwas bremsen würde, oder gar zuwenig Luft im Reifen ist... War aber nicht. Später, als dann erste trockene Abschnitte daherkamen, plötzliche Erleichterung, es läuft wieder.
Klar, Wasser "klebt" in einem gewissem Maß am Reifen, bzw am Untergrund, aber kann das wirklich einen sooo deutlichen Unterschied machen?
Und welche Rolle spielt da das Profil? Bin eher ohne Profil unterwegs (leicht abgefahrene Conti GP 4seasons), und vermute jetzt einfach einmal, dass der Wiederstand in diesem Fall sogar grösser sein könnte. Weil der Wasserfilm nicht so schön abreissen kann (wie bei einem Wasserflugzeug zum Beispiel, das beim beschleunigen erst mal "auf Stufe" gehen muss, um richtig Fahrt aufnehmen zu können...), oder so ähnlich.
Weiss da jemand mehr drüber, oder hat Erfahrungen zum Thema?
Schöne Grüsse aus dem (schon wieder) verregneten Salzburger Land,
Peter