Hallo!
Ich hatte vor Jahren ein ähnliches Erlebnis, und hoffe Du hast Dich von dem Schock gut erholt. Solche Motorrad-Räuber müssen sich das Geld für das Gläschen Benzin für so eine Raubtour manchmal erst borgen.
In Südamerika, Mittelamerika, muss man in manchem Land an manchem Ort mit einem Überfall von einem "Motoconcho" aus rechnen. Das zusätzliche Risiko einer Radreise bin ich in diesen Ländern nie eingegangen. Ich trug dort in weiser Voraussicht eine Pseudo-Umhängetasche. In der hatte ich nichts Reisewichtiges, Geld nur für den Tag. Einmal wurde sie mir von einem dieser spezialisierten Beifahrer abgenommen, am nächsten Tag kaufte ich mir eine neue. Der Schlag mit der flachen Machete auf den Schädel hatte auch keinen größeren Schaden angerichtet. Am Tag danach musste ich mir wegen der Schramme von meinen örtlichen Freunden einige Fragen anhören. Einige Tage später schlich ich mich klammheimlich per "Moto" aus dem Ort. Zuviele "Freunde und Freundinnen" erwarteten ein kleines "regalo" von mir. Ich blieb gerne längere Zeit an einem Ort. Dabei war es wichtig, sich bei der örtlichen Polizei, ebenso bei den Ganoven, mit kleinen Zuwendungen Freundschaft zu sichern.