Hallo

Also könnte es sein, dass ich durch die relativ hochwertigen Steuersätze Glück hatte? (Allerdings war die Passung auf den Gabeln unterschiedlich.)

Nur müsste man dann nicht an der Konterung von Naben ebenso große Probleme habe? Schließlich wirkt hier große Last auf kleine Bauteile.

Eventuell liegt es aber auch an der Stärke der Konterung: Die Schlüssel, die ich habe, sind mit die längsten in meinem Werkzeugbestand.


Bei Ahead lasse ich stets die 2-3 mm Abstand und/oder habe einen Spacer über dem Vorbau.
Mir scheint es, als wenn die vielen Kontaktpunkte durch die Spacer ab und an Spiel schaffen. Je geringer die Anzahl der Spacer, desto geringer das Problem.
Am seitlichem Spiel der Spacer auf dem Gabelschaft kann es nicht liegen, denn mit Syntace Spacern habe ich vermutlich die mit Abstand passgenausten Spacer (die mir z.B. sofort die geringste Verformung vom Gabelschaft anzeigen *1, wenn z.B. der Vorbau eine ungünstige Klemmung hat).
Nun gut hat sich die ganze Sache gesetzt, und man hat die Spannung der Aheadkappe nochmals minimal erhöht, dann ist auch meist Ruhe. Maximal ist ein drittes mal Nachsetzen notwendig. Ich bin dort etwas vorsichtiger, zu hohe Vorspannung *2 macht die Lager schnell kaputt.
Dagegen bei Gewindesteuersätzen erwische ich oft beim ersten mal die richtige Einstellung. Das Rad unseres Teamchefs läuft seit ca. 4 jahren mit der Einstellung problemlos. Er fährt um die 6000 km im Jahr.



*1

Gehen nur mit Widerwillen über den Schaft.


*2

Ich meine irgendwann mal gelesen zu haben, das man mit einem bestimmten Drehmoment die Spannung von Anfang richtig einstellen kann.
Ich habe aber immer nur in den Foren die Antwort bekommen, dass das Quatsch wäre.
Vielleicht weiß hier ja jemand mehr?