Die Ostzipflel Route bin ich auch gefahren.
Ich habe auch versucht, seitliche Abstecher zum Yangtse zu machen. Der erste von Serxü aus der zweite über den Chola Schankou. Beides sehr schön.
Die Gegend Richtung Westen scheint aber unsicher zu sein. Bei der Route von Serxü aus hat mich abends ein LKW-Fahrer sehr eindringlich vor dem Zelten gewarnt und Raubtiere geschauspielert. (In der Gegend gibt es auch sehr viele große Wachhunde um die Zelte.) Ich konnte dann bei ihm in seiner Villa übernachten. In dem Dorf hatten die Tibeter sehr große, mehrstöckige Häuser, die keinesfalls ärmlich waren. Die nächste Nacht konnte ich wieder in einer kleinen Hütte unterkommen. Der Mann hatte unter seinem Umhang eine recht dicke Schusswaffe.
Beim zweiten Abstecher war ich auch völlig von der Landschaft begeistert. Als ich vom Fluß wieder Richtung Osten weggefahren bin, kam ich auch wieder in ein Gebiet, wo man Schüsse gehört hatte. Irgendwann kam dann ein etwas seltsamer Polizeitrupp mit Maschinengewehren vorbei. Die haben mich dann auf einen LKW verfrachtet, der mich nach Garze gebracht hatte. Der Fahrer hatte seine Waffe auch stets griffbereit und war recht nervös, bis wir über den Pass waren.
Die Hauptstrecken 214 und 217 waren aber völlig problemlos.