Ihr seid hoffentlich alle gut zu Hause angekommen! Punkt 8 bin ich auf den Hof gerollt, leicht durchfeuchtet. Wie immer eine kleine Zusammenfassung:
Start um 6 bei Dunkelheit und Regen, aber die Hoffnung … Am Alex war’s schon wieder trocken. Regenklamotten aus, Kaffee rein, auf den Bahnsteig, Frank kam mit der „Ferkeltaxe“, Andy mit der Rolltreppe. Zug kommt pünktlich. In Ostbahnhof steigen Rainer und Stefan zu. Alles planmäßig. Großer Schreck nach paar Minuten! Rainer hat seinen Rucksack auf dem Bahnsteig stehen lassen. Bevor der Bahnhof wegen eines potenziellen Bombenfundes gesperrt und der Berliner Bahnverkehr weiträumig ausgesetzt wird, klärt ein Anruf der freundlichsten Zugbegleiterin der DB das Problem. Rucksack gefunden und entschärft. Null Problemo.
Nach regenfreier Bahnfahrt folgt die stark gewässerte Ankunft in Guben. Die Lausitzfraktion ist schon da. Statt 5 Leuten rollen 6 auf uns zu. Ein Gesicht gehört irgendwie nicht dazu, kommt mir aber bekannt vor. Über die Stadtbrücke geht es über die Neiße – von Guben nach Gubin:

Der Regen nimmt zunächst zu, die Straßen sind aber erträglich, meist etwas ältlicher, aber noch gut fahrbarer Asphalt:

Das „Gesicht“ fährt hier ganz links. (Personenbeschreibung: olivgrüne Regenjacke, weiteste Anfahrt des Tages). Vor Polecko treffen wir auf die Oder, aber nix Brücke. Mit einer Gierfähre geht es über den Fluss:

Frage nach dem Preis, Antwort 1 Bier!

Wir löhnen mit ausreichend Zwoty. Damit das Ganze in Schwung kommt, ist etwas Muskelkraft erforderlich:

In Polecko entern wir den Sklep für Kaffee und Kuchen. Danach geht’s weiter auf recht ordentlichen Asphaltstraßen:

Irgendwas ist hier aber anders, ach so, kein Regen! Dieser Zustand hält aber nicht lange an. Die unbekannte Erscheinung hat sich übrigens hinter dem 3. Fahrer versteckt. Hinter Klopot geht es dicht an die Oder heran. Gegenüber liegt Fürstenberg (Ortsteil von Eisenhüttenstadt). An Aurith vorbei geht es auf der Deichkrone mit Betonplatten:

Nach einer flotten Asphaltstraßenpassage geht es in Kunice wieder Richtung Oder.

Auf vielfachen Wunsch folgt nun die Schlamm- und Pfützenpassage

Mit etwas Geschick und Spaß wird auch das bewältigt.

Die Hügellandschaft ist zwar kein Problem,

aber hier ist Schluss mit unserem Spaß an naturbelassener Landschaft. Der Radweg „Grüne Oder“ scheint auch andere Radler zu Missfallensbekundungen hingerissen zu haben.

Jedenfalls haben
wir das Schild nicht flachgelegt.
Wir verzichten auf weitere Schlammschlachten und fahren zur asphaltierten Landstraße. Nach ein paar Schlenkern erreichen wir Slubice. Gastro-Guide Rainer führt uns zielsicher zum „Ramzes“. Nachdem wir uns dort ausreichend gestärkt haben, geht’s im schnellen Ritt zum Hbf FFO. Die Lausitz- und die Berlinfraktion trennen sich im Minutenabstand.
Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass alle diesen Tag ohne größere Blessuren überstanden haben.
War schön mit Euch! Und nun das Forumstour-Rätsel: Wer war das „Gesicht“?
Gruß Dietmar
Sorry für die verregneten Fotos!