Sodele, wir sind wieder da. Getroffen haben wir nur 3x Reiseradler und zwar je ein litauisches und ein serbisches Radlerpärchen sowie einen Alleinreisenden auf dem Weg in den Kaukasus, der tasächlich hier ums Eck wohnt. Alle trafen wir in Montenegro, sowie eine 4er Gruppe aus Skopje in Bitola.
Ansonsten war die Reise in jeder Hinsicht eine der Superlative, wir hatten alles: beeindruckende Landschaften, und zwzar in so großer Zahl, dass man sie am Schluß kaum noch zu würdigen vermochte, Krankheit, Pannen, übelste Piste, besten Teer, sehr viele Höhenmeter, Gewitter, Regen und Sonnenschein, schöne und weniger schöne Begegnungen.
Insgesamt war es recht anstrengend, manch eine Piste (durch Regenfälle waren sie oft ausgewaschen)hat mich, obwohl wir nach vielen Stunden Dauerfahrerei kaum vorwärts kamen, an meine körperlichen Grenzen gebracht.Weniger Gepäck hätte sicherlich geholfen (vor allem vorne), trockeneres Wetter auch und eine asphaltträchtigere Routenwahl sowieso. Allerdings wäre dann vieles anders gewesen, weniger intensiv, vielleicht auch
langweiliger.
Wie jedes Jahr hat uns eine Ecke besonders gut gefallen, das war dieses Mal Mazedonien, unser Albanienaufenthalt wurde hingegen durch steinwerfende Kinder getrübt, wohingegen der Kosovo erfreulich unproblematisch war, Montenegro ohnehin ein Tourismusland ist und Bosnien so tut als sei es eins. Bulgarien war gewohnt angenehm und auch der Aufenthalt in Griechenland hat uns trotz ausgiebiger Regenfälle gut gefallen.
Details folgen in Kürze.
Gruß Nat