Remiremont - le Thillot: (damals) neuer Radweg auf alter Eisenbahntrasse - an sich eine gute Idee, aber mich hat damals wahnsinnig genervt, dass jede noch so unbedeutende Strassenquerung mit Querbalken abgesperrt wurden, an die man sich mühsam vorbeiquetschen musste (und gerade zu Beginn gab es verdammt viele Querungen) Ich war dann irgendwann so sauer über das ständige Abbremsen und Antreten, dass ich den eigentlich schönen Radweg verlassen habe und auf der Strasse gefahren bin.
Ich bin im Herbst von Basel nach Epinal gefahren, auch ander Moselquelle in der Nähe vorbei. Mich hat diese Veloroute schon von dem, was ich gesehen habe, ohne drauf zu fahren, so abgeschreckt, daß ich sie nicht genommen habe. Ich muß allerdings hinzufügen, daß dies keine typische Fahrradtour, sondern eher Fernschnellverkehr war. Ich hatte sowieso nur einen Tag Zeit und ich wollte möglichst früh in Epinal ankommen. Letztlich war es für den Zweck gut, daß ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit etwas über 20 gefahren bin, woran auf diesen Velorouten nicht zu denken wäre. Die Nationalstraßen (oder wie auch immer die nationalen Fernstraßen hießen) war genau richtig. Letztlich habe ich nur eine Stunde länger gebraucht als wenn ich das Fahrrad mit dem Zug mitgenommen hätte. Das ist ein Bespiel dafür, daß das Fahrrad auch manchmal ein sinnvolles Verkehrsmittel im Fernschnellverkehr sein kann.
Mich würden aber diese Querbalken so nerven, daß ich die Veloroute kaum benutzen würde, wenn ich viel Zeit hätte. Wenn man nicht einigermaßen flüssig fahren kann, macht mir das Fahren keinen Spaß und das gehört ja auch dazu.