...Gibts einen Nachteil bei der Tasche gegenüber Packsack, außer dem Preis meine ich...
Ja, es gibt Nachteile des Rack-Pack. Bei etwa gleichem Volumen ist ein Ortlieb-Sack aus PS-17-Gewebe rund 500 Gramm leichter, ca. 40 EUR billiger, klein und leicht zu verstauen, wenn er unterwegs nicht benötigt wird. Wenn man nicht auf das Gewicht achten muss, ist es vielleicht egal. Wer aber eine Flugreise mit Freigepäckgrenze plant, kann nirgends einfacher Gewicht sparen, als mit einem PS-17-Sack und dem kompletten Satz Packtaschen (Backroller und Frontroller)in der leichteren Ortlieb-plus-Variante. Beides hat sich bestens bewährt und ist reisetauglich. Allerdings muss die Packsackbefestigung an den Taschen selbst gefertigt werden (Gurtband, Kunststoffkarabiner, Leiterschnallen).
Rack-Pack und Packsack haben den gemeinsamen Nachteil, dass die Heckpacktaschen umständlicher zugänglich sind. Je nach Geometrie und Körpermaß kann der querliegende Sack auch stören oder auf hochgepackten Hecktaschen instabil liegen. Weshalb meist besser und sicherer fährt, wer mit einem kurzen Packsack in Längsrichtung auskommt.
Da sich die Radreisen unterscheiden, habe ich drei Varianten in Gebrauch:
a) Normale Radreisen ohne zusätzlichen Packsack. Alles in 4 Taschen+Lenkertasche, inklusive Zelt, Schlafsack und Isomatte.
b) Radreisen ohne Lowrider oder mit viel Gepäckvolumen: Packsack Größe M hinten quer.
c) Flugreise mit Rad: Packsack Größe L statt M, der Platz für den Transport einer leichten Fahrradhülle aus Luftpolsterfolie bietet.