Muss ich in ein paar Jahren erst auf dem Sterbebett liegen, um behandelt zu werden?
Mit etwas Sarkasmus, sage ich dazu: Ja. Weil? Weil sich unser Staatsapparat zwar vor einer Vielzahl von Ethischen Grundsatzfragen, bzw. deren immer wieder neue Notwendigkeit der Erörterung und dem sich stellen, drückt, nicht jedoch wenn es um so ein Tabuthema wie Sterbehilfe geht. Da reicht schon der Verdacht und der Staatsanwalt muss von Amts wegen aufhorchen.
Was für ein Unfug, bis hin zu klarer Körperverletzung oder seelischer Grausamkeit, vorher im Gesundheitssystem so getrieben wird, das juckt bislang niemanden wirklich. Solange es nichts "finales" ist.
Ich vermisse die echte Diskussion, die eine gewisse sich christlich nennende Partei vor div. Jährchen mal .. nun ja, sie haben so getan als würden sie die Diskussion um Werte, die berüchtigten Grundsatzwerte, oder wie haben sie das damals genannt?, wirklich wollen. Aber man sieht ja, was sich seitdem so getan hat und wie deutlich sie selber dann auf eben jene angeblich so wichtigen Werte ge.. öh, nicht viel gegeben habe, als es darauf angekommen wäre.
Man kann sich immer an diesem oder jenem Punkt festhalten und sich über irgendeinen konkreten Anlass aufregen. Aber letztendlich hat bei uns das alles ja eine Art System. Und
darüber muss endlic wirklich, und zwar auf einer rein sachlichen und ehrlichen Ebene (! - hahahahaha) gesprochen werden.
Erst wenn man da zu den notwendigen Antworten gelangt ist, dürften sich Diskussionen um fragwürdige Impfstoffverteilung (die es so ja in Österreich z.B. nicht gibt, interessanterweise), erledigt haben, oder erst wirklich zu führen sein.