Man muss Ahnung haben um etwas gebrauchtes zu kaufen, die hab ich aber nicht, darum such ich einen Händler der solche Räder verkauft.
Die Ahnung ist auch bei einem Händler unbedingt ratsam, vor allem wenn Du diesen nicht kennst. Aber soo wenig hast Du ja gar nicht...
Zum Neukauf habe ich keine Lust da ich damit nur unsere besche***te Wegwerf-Konsum-Geselschaft ...
Lobenswert, aber Du machst ja erst mit, wenn Du auch alle zwei Jahre was Neues brauchst.
MTB mit normalen Komponenten bekommt(für die sich in 10 Jahren auch Ersatzteile finden lassen)
Ist gar nicht so schwierig. Das Wichtigste ist der Rahmen, alles andere läßt sich tauschen, auch in 20 Jahren noch. Shimano fährt zwar eine nicht besonders kundenfreundliche Innovations- und Inkompatibilitätsschiene, doch lassen sich auch nach zehn Jahren noch die normalen Verschleißteile (Antrieb, Bremsen) nachkaufen. Und falls Du Dich mit Rohloff anfreunden kannst bzw. das Geld dafür auszugeben bereit bist, kannst Du Dich sowohl über Wartungsarmut als auch Reparaturfreundlichkeit freuen.
Die MTBIndustrie nimmt schon die selben Formen wie die Computerindustrie an ...
Das sind die allgegenwärtigen Strukturen der von Dir schon angeprangerten Konsumgesellschaft, die Branche spielt da keine Rolle, bzw. nur insofern, wie sich am Markt der Innovationswahn auch versilbern läßt.
Zum Schluß kann ich Dir noch einen Fahrradhändler in Oldenburg empfehlen: De Fietsenmaker in der Ziegelhofstr. (hat keine Webseite). Claus Unruh vertritt bezüglich Konsumterror ähnliche Ansichten wie Du und verkauft auch gebrauchte, wenn er welche hat. Absolut fair! Manchmal ein wenig wunderlich: es kann Dir passieren, daß Du nur ein paar Bremsgummis brauchst und eine Stunde warten mußt, bis das Gespräch mit der vorigen Kundin beendet wurde... aber die gleiche Zeit nimmt er sich auch für Dich, wenn Du ihm nicht blöd kommst. Ein Anruf kann ja nicht schaden.