Einen Hund hatte ich auch mal in Irland. Er lief geraum Zeit neben dem Rad her, blieb dann auch Abend da, hat neben dem Zelt geschlafen, mich am nächsten Tag beim Bergsteigen begleitet, dabei Schafe gehetzt - was mir furchtbar peinlich war, weil wohl jeder glauben mußte, daß es mein Hund wäre - und machte am nächsten Morgen, als es ans Weiterfahren ging, noch immer keine Anstalten, mich zu verlassen. Ich war schon beim Überlegen, was ich denn nun machen sollte, da kam eine andere Gruppe, und zum Glück ist er dann mit denen wieder auf den Berg gestiegen. (Und hat wieder die armen Schafe gehetzt, wie ich im Wegfahren beobachten konnte.)

Zur ursprünglichen Frage: eine Maus hatte ich auch mal unterm Zelt, und die hat, abgesehen davon, daß das Knurschpeln den Nachtschlaf stört, tatsächlich den Zeltboden durchgebissen.

Einmal habe ich auf einer Weide gezeltet, die "unbewohnt" aussah. In der Nacht trampelten dann Pferde heran. Abgesehen davon, daß ich mir nicht sicher war, wieviel die Viecher im Dunkeln sehen - das ganze klang wie eine Stampede -, war es dann auch äußerst störend, daß offenbar das Gras direkt neben meinem Zelt am besten schmeckte. Seither achte ich immer darauf, ob es sich nicht eventuell um eine "getarnte" Koppel handeln könnte.

Und zum Abschluß: Vorsicht ist auch immer angebracht bei Affen. So schnell hat man gar nicht geschaut, da haben die schon irgendwelches Zeug geklaut.