Merke: Bei einem neuen Zahnkranz ist auch immer eine neue Kette fällig.
Aufgrund der häufigen Eingriffs der Kettenrollen in die Zähne der Ritzel ist die Abnutzung von Kette und Ritzel nahezu gleich. Die Zahnabstände weiten sich (ist natürlich Quatsch, die Abstände bleiben gleich, aber die Zähne werden dünner, dadurch werden die Zahnlücken länger). Die Kette muss an den Zähnen anliegen und längt sich zwanxläufig im gleichen Maße, wie die Lücken länger werden. Kommt nun ein neuer Kranz drauf, stimmt die Kettengliedlänge nicht mehr mit der Zahnlücke überein -> die Kette rutscht über die Zähne.
Man kann einen Zahnkranz sehr lange fahren, und zwar mit fünf Ketten. Man muss nur immer rechtzeitig die Kette wexeln, bevor die Verformung zu groß geworden ist. Man empfiehlt je nach Belastung und Einsatzbereich, die Kette alle 5000 km zu wexeln. Nach Kette 1 kommt dann Kette 2 für 5000 km auf den Kranz. Dadurch, dass die Ketten immer mal neu kommen, nutzen sich die Zähne nicht so schnell ab und der Kranz hält länger. Wenn man nach 25000 km mit Kette 5 fertig ist, dann fängt man wieder mit Kette 1 an und so fort. Man darf nur die Ketten nicht in der Reihenfolge durcheinanderbringen.
Somit längen sich Zahnlüchen und Ketten viel lanxamer und das Ritzel wie auch die Ketten werden maximal genutzt.
Das gilt natürlich insbesondere für Nabenshaltungen, wo die Kette ständig mit demselben Ritzel im Eingriff ist.
Unterdessen sollte nicht vergessen werden, auch mal nach den Ketteblättern zu schauen. Aber diese halten aufgrund des gleichzeitigen Eingriffs mehrerer Zähne etwas länger, aber bei öfter getauschten Ketten und deren verzögerten Längung halten sie noch länger.