Gute Frage!
Ich habe zwar keine Ortliebs, aber ein Kombi-Packtaschensystem (hinten natürlich) von Dynamics. Neben dem größeren Stauraum sind mehrere Zusatzfächer in klein und mittel integriert. Dabei habe ich es mir mittlerweile zum Prinzip gemacht, alle Dinge stets an dieselbe Stelle zu packen, weil mich das Chaos und die nervige Kramerei irgendwann gestört hat.
Was ich während der Fahrt brauche, ist immer griffbereit, z. B. in der Lenkertasche, das Regenzeug im oberen Fach der H.-tasche.
Um auch im Zelt keinen Kollaps wegen Kramerei zu kriegen, lege ich sogar während des Quartiers meine Dinge - wie zu Hause- immer an diesselbe Stelle. Das erleichtert einen ungemein, da man sich in dieser Hinsicht keine Gedanken mehr um Ordung und Organisation machen muss und die Sachen sind dann notfalls auch bei völliger Dunkelheit auffindbar. Eine Plastiktüte verwende ich für die Schmutzwäsche, eine Weitere für meinen produzierten Müll, in eine andere kommen die Lebensmittel und meine Kleidung bewahre ich in einem blauen Müllsack auf vor allem, um sie nachts vor Feuchtigkeit zu schützen.

Damit es mir morgens auch tatsächlich gelingt, mein Packschema einzuhalten, werfe ich das gesamte Innenleben meines Zeltes erst auf einen Haufen, wenn ich dann langsam wach bin, komme ich hinterher und anhand des Haufens überlege ich, was wohin soll. Voher natürlich das Zelt zum Auslüften abbauen. Und siehe da...selbstverständlich ist mein Fahrrad genauso wieder beladen wie jeden Tag.

VG Anja cool