Wir hatten grundsätzlich das Gefühl, unsere eigene Hygiene ist uns bekannt. Das kann aber auch unser deutsches Grundempfinden sein. Bei uns hat sich das nach Lateinamerika und Afrika aber auch noch mal deutlich reduzieret. Aber wir haben auch schon mal in Rumänien z.B. in einem, sehr sauberen!, Zimmer auf einem Bauernhof geschlafen, das mit vielen Teppichen ausgelegt war, aber sonst gab es nichts und die Toilette war ein Plumsklo auf dem Hof. Das war ein Einzelfall, aber so kann es kommen. In Serbien sind wir mal Ostern in einem Dorf an der Donau gelandet und haben auch nichts gefunden. Wir haben einen jungen Mann angesprochen, der gerade aus der Kneipe kam. Er hat gemeint, Meine Schwester, mein Schwager usw. alle haben ein Zimmer. Aber es war Ostern und alle hatten viel Besuch. Da hat er uns den Schlüssel von seinem Haus in die Hand gedrückt und gemeint, er schlafe sowieso bei seiner Freundin. Seitdem haben wir unser Haus immer für Radreisende offen, die dringend mal ein Bett brauchen. Meine Frau war schon immer etwas mutiger an dieser Stelle, aber ich habe im Laufe der Jahre auch gemerkt, dass das Leben gar nicht so kompliziert ist. Wenn überhaupt nichts mehr geht, dann ist jedes Kloster und die Kirche immer eine sichere Bank. Auch das war in Rumänien so. Wenn du mehr über unsere Touren erfahren möchtest, schau unter mitradundzeltumdiewelt.blogspot.com
Gruß Helmut