Falk, du Schelm
Das war 1981? Hast Dich aber gut gehalten.
Habe eigentlich auf ein aktuelleres Beispiel gehofft. Aus dieser Zeit fallen mir ähnliche Sachen ein: Gerade mal ein Jahr später, also 1982, abgebrochener Alu-Bremsgriff der Weinmannbremse oder kurz darauf riß mir der Gegenhalter der 3-Gangnabe beim Bremsen mit der Rücktrittbremse ab. Von den ausgeleierten Aufsteckverbindungen der Kurbeln, nach bloß 2 Jahren Einsatz, ganz zu schweigen.
Aber, das waren auch keine Fahrräder, das waren Krankheiten. Von denen habe ich 3 Stück und meine Frau 2 Stück in nur 9 Jahren schrottreif gefahren. Danach kam das erste ordentliche Exemplar, mein "Cascade". Sowas darf sich dann auch Fahrrad nennen. Hält länger, als mir lieb ist und bricht auch nichts ab dran. Hat übrigens waagrechte Ausfallenden, in denen sich das Laufrad eben nicht schräg zieht. Wenigstens nicht unter normalen Fahrbedingungen.
Und weil es eh schon off-topic ist, verrate ich Dir, daß es mir auch ein mal passiert ist, aber in einer ganz anderen Situation. Mir fiel beim Überfahren von starkem Kopfsteinpflaster meine lange Rahmenpumpe runter und genau zwischen Hinterbaustrebe und Laufrad brachte sie mich abrupt zum Stehen. Das war der einzige Moment, wo es auch mir das Hinterrad verrissen hat (zum Glück mache ich meine Schnellspanner nicht zu fest!). Bis auf einen leichten Knick in meiner Rumpe, ist nichts Schlimmeres kaputt gegangen. Felge läuft heute noch ohne merklichen Seitenschlag (hat auch verstärkte Speichen

).
Hoffe, ich habe Dich nicht zu sehr mit meiner Sonntags-Geschichte gelangweilt. Außerdem braucht Arno einbißchen Unterhaltung.
Gruß Mario