Das gehört zwar eigentlich in den anderen Faden, also den zum Fahrrad, aber schauen wir erst einmal wohin uns diese Diskussion führt.
Der Händler wollte sicher nur die Vorderradnabe tauschen und landet dann automatisch beim SON Nabendynamo für 28 Speichen. Nach so einem Umbau bleibt dann die Nabe des aktuellen Vorderrades übrig, außerdem auch die Speichen, da vermutlich Speichen anderer Länge für den Dynamo gebraucht werden. Einzig die Felge wird weiterverwendet.
Effektiver ist es sicher, das fahrbereite Vorderrad komplett zu tauschen und für die neue Dynamonabe auch eine neue Felge zu wählen. Unterm Strich lässt sich dadurch ein nutzbares Vorderrad als Ersatzteil bewahren oder zu verkaufen. Wie erwähnt, lässt sich so auch ein günstigerer Nabendynamo wählen.
Man mag die Nase darüber rümpfen, das so das Fahrrad am geringer belasteten Vorderrad mehr Speichen als am Hinterrad trägt. Aber der Unterschied zwischen 28 und 32 Speichen ist weder optisch besonders auffällig noch spielt der Gewichtsunterschied eine große Rolle.
Der Austausch des Vorderrades ist allerdings dennoch relativ kostspielig und man sollte sich die Frage stellen, ob das bischen Strom den Aufwand lohnt?
Ich bin im letzten Jahr eine zweiwöchige Tour nur mit Akkus (Powerbänke mit USB-Anschluss) gefahren und das sogar obwohl das Fahrrad über einen Nabendynamo verfügte, mir aber die Anschaffung und Verkabelung eines Ladegerätes unwirtschaftlicher und umständlicher erschien. Ging auch.
Keinesfalls solltest Du dem Trek 920 eine neue Schaltung verpassen. Das sprengt dann den finanziellen Rahmen vollständig. SRAM-Schaltungen sind auch nicht schwergängiger als Produkte von Shimano. Das würde ich als Nutzer von beiden Marken abstreiten. In der Regel ist die Art der Zugführung und das dabei verwendete Material der Grund für eine schwergängigere Schaltung. Wahrscheinlich ist ein neu verlegter Schaltzug, eventuell ein polierter Zug, schon Abhilfe genug.
Überlege Dir, ob das Trek 920 in der Grundausstattung das Richtige für Dich ist? Eine mögliche Alternative kann auch der Neuaufbau mittels eines Rahmensets sein. Der Umbau eines Komplettrades lohnt sich, wenn überhaupt, eher bei preiswerten Rädern. Hab ich mal mit meinem Giant Seek 2 (gekauft für 550 Euro) gemacht und mittlerweile ist nur noch Rahmen und Gabel vom Ur-Fahrrad übrig. Allerdings habe ich diese Umbauten über längere Zeit und während der intensiven Nutzung durchgeführt, als Teil der Wartung.
Es gibt auch noch andere Fahrräder.
