hallo antje!
fuer das wichtigste halte ich - unabhaengig vom geschlecht - die grundeinstellung und die erwartungen zu/an eine radreise. um es ueberspitzt auszudruecken: wenn eine/r die reise von der sportlichen seite sieht und moeglichst viel kilometer und hoehenmeter schaffen will und der/die andere/r an land und leute, begegnungen und ueberraschungen interessiert ist, dann wird das nicht gut gehen. je laenger und extremer eine radreise ist, desto mehr spielt dieses "an-einem-strang-ziehen" eine rolle.
wenn man diesbezueglich ungefaehr auf einer linie liegt und sich gut versteht dann duerfte ein unterschiedliches leistungsnieveau nur eine untergeordnete rolle spielen. und um auf deine eigentliche frage zurueckzukommen - du brauchst keine angst zu haben - fast selbstverstaendlich nimmt ER das meiste gepaeck und wartet dann noch geduldig am strassenrand bis SIE aufkreuzt...

entschuldige meinen sarkasmus, aber ich war auf meiner trans-tibet tour 3 monate mit einer frau unterwegs, und es war ingesamt eher grausam. das entscheidende ist eigentlich: man muss sich vertragen, aushalten, das gleiche ziel haben, etc., dann gibt es eigentlich keine hindernisse. aber die gepaeckaufteilung die outbikingalex schildert ist wohl eher die regel...
und was outbikingalex weiters im letzten absatz andeutet soll nicht unerwaehnt bleiben, wenn ihr ein paar seid - (hoffentlich) null problemo - aber wenn nicht, dann kommt bei "gemischten" paaren noch das gewisse "extra" dazu, das muss nicht negativ sein, aber bei "einseitiger anziehung" kann auch das zum problem werden.

viel spass beim radeln
uli