Ich vermute mal, das Gewicht macht es einfacher, den Roller zu verladen oder zu tragen.
Dann ist natürlich die Technik minimal. Da ist weniger dran, das kaputt gehen kann.
Aber wie man schon bei den Kilometerangaben sehen kann, ist das weniger Langstreckentauglich. 4 Stunden und ø50km stehen und treten sind wohl so anstrengend wie 6 Stunden ø100km sitzend pedalieren.
Bedeutet weniger Strecke und mehr Pausen dazwischen - wie im Urlaub.
Also das mit dem Tragen, ohne Gepäck klar, der Roller wiegt weniger als 10 kg, aber mit Gepäck vorne wie bei mir, ist es ein Horror. Du hebst das Teil hoch und der ganze hintere Teil schwenkt hin und her und haut dir permanent auf die Waden.
Ja, bei so einem Roller kann da kann wirklcih wenig kaputt gehen.
Wenn man gut in Übung ist, schafft man auch locker 100 km und mit ca. 15 - 17 km/h. Es ist aber viel anstrengender als Radfahren.
Für mich persönlich ist es auch eine Herausforderung. Zudem kommt sehr schnell mit Leuten in Kontakt. Dann lässt man schon mal damit jemand fahren etc. Einige schütteln nur mit dem Kopf oder lachen einfach, man erlebt viel mehr als auf dem Rad. Auf dem Rad wäre mich mich auch nicht die Kilometerzahl am wichtigsten, sondern alles andere drum herum. Auf dem Roller habe ich keine andere Wahl, gibt Tage da kriege ich nur 30 km hin, an anderen 80. Bergauffahrten sind noch der Horror, da schiebe ich lieber.
Sie fährt gerade durch ganz Europa mit so einem Roller
http://www.latrottineuse.com/ Leider haben wir uns um eine Woche verpasst, sie ist gerade aus Tallinn abgereist.
Gruß
Lukas