Das Loch wurde für die im Gestein befindliche Stollenanlage als "Ausgang" genutzt, um die Steine für den Transport herauszubringen. Im zweiten Weltkrieg diente es auch als bombensicheres Versteck, insbesondere bei der Schlacht um die Brücke von Remagen.
Stollenanlage ist ein starkes Wort. Auf der Rückseite der Erpeler Ley war ein weiterer Steinbruch, St. Severinsberg. Damit man die Steine nicht außen durch das Kasbachtal transportieren musste, hat man als Abkürzung den Stollen eingerichtet. Im Netz gibt es sogar
Bilder davon. Im 2. Weltkrieg war im Stolleneingang eine Flak-Stellung. Ein Bild dazu war mal in Erpel in einer kleinen Ausstellung zu sehen. Da der Stollen relativ klein ist, wird man dort nicht viel untergebracht haben. Anders sieht es beim alten Bergwerksstollen unten in Erpel aus. Der Eingang an der nördlichen Zufahrt zum Eisenbahntunnel dient jetzt mit einer Marienstatue versehen als Dankesstätte.