Ah, schon wieder bin ich klüger und weiß was ein Faiv ist
natürlich ist Brigitte auch wieder heile heimgekommen, aber beinah wär sie vom Vampir gebissen worden...
Ganz kurz zu unsrer Route:
Montagabend um 9 in Braschoß angekommen und dort 2 Tage in einer netten aus dem Internett gebuchten Pensiune geblieben, dann über Bran ( muß man ja hin

) und Rasnov nach Poltin, wo wir bei netten Leuten im Garten am Bach unser Zelt aufstellen durften, weiter über Fagarasch bis in die Seligstädter Kirchenburg. Dort hat uns eine deutsche Omi am nächsten Morgen den Weg durch die Wiesen erklärt :" da bin ich als Kind immer lang zu den Verwandten in Movile.." da war dann auch echt kein Weg mehr, aber Dank der guten Beschreibung sind wir angekommen und weiter über Schäßburg nach Birtan. Dort haben wir bei Otto Wagner`s Bauernhof gewohnt. Nächsten Tag nach Mediasch und Abends bei Bojan auf der Wiese gewohnt. Von dort über Blasendorf nach Ocna Sibuliu. Zwischendurch wieder ein paar Kilometer quer über die Weidewiesen
Dann waren wir 2 Tage in Sibiu im Luxemburgerhaus der ev Kirche. Grade erst fertig renoviert, ein echter Luxus !!!
Von dort an der Olt lang und bei Brezoi ins Seitental bis Voineasa, wo wir eine Casule ( oder so ähnlich) nahmen - lustig. Die Fahrt auf der 7 hatte uns vorher Sorgen gemacht, wegen des Verkehrs, war aber echt gut zu fahren und vor allem schnell
Am nächstem Tag über den Curmatura Vidrutei an den Laaacul Vidra und dort schön am Ufer das Zelt aufgebaut. Eigentlich wollten wir noch einen Tag mehr am See bleiben, aber warum auch immer dachten wir der Lacul Oasa müßte noch schöner sein. Also dorthin am nächsten Morgen aufgebrochen über die besagte 67c. Bachbettartig über den Paß und so auch wieder runter. Kurz vor dem See kann man dann erkennen das es dort schon mal Asphalt gegeben habne muß ( vor langer langer Zeit..) Am See selbst, gabs leider nur Steilufer und so sind wir Abends im Garten der Försterei gelandet. Da WE war haben die Waldarbeiter eine Party im Hof gemacht. Gottlob kam um Mitternacht ein heftiges Gewitter und wir konnten endich in Ruhe schlafen...Nun ging es weiter bergab bis Sebes. Dort war ein nettes Stadtfest, als Bleibe aber nur ein Motel am Stadtrand. In Alba Julia waren wir auch noch am nächsten Tag, da muß man aber nicht gewesen sein. Vóm dortigem Parkhotel sind wir dann sehr nett nach Deva geradelt, haben am Muresdeich gewohnt und sind dort am nächsten Tag in den Zug nach Budapest gestiegen. Ich hatte ja Sorge wegen der Radmitnahme, aber Brigitte sah das ganz locker - und sie hatte recht gehabt.
3 Nächte waren wir dann in Budapest in einer sehr lustigen Unterkunft, dann war ich schon ganz genervt von der vielen Stadt... und wir sind Samstag bequem mit dem Nachtzug über Wien/München heimgereist. Da gabs dannden einziogen Verlust der Reise, man hat mir im Zug die Satteltasche mit dem Werkzeug geklaut. Doof, aber vielleicht war es ja auch arg leichtsinnig.
SO! Das waren 3 Wochen herrlicher Urlaub in kurzform.
Ich kam mir die ganze Zeit vor wie auf einer Zeitreise. So wie auf den Dörfern da muß es bei uns auch mal gewesen sein...die Gänse auf der Straße, die vielen Pferdewagen..alles halt ... und so nette,offene, hilfsbereite Menschen
lieben Gruß
Wolf