Hallo Grimbol,

drei verschiedene Auffahrten zum Col Bagargui habe ich ausprobiert.

I) Die D 18 von St-Jean-le-Vieux über den Col de Burdincurutcheta habe ich sehr unrhythmisch in Erinnerung, aber vermutlich sogar die leichteste Variante. Zum Col Bagargui fährt man nach der Abfahrt zum Chalet de Cize noch 7 km weiter auf der D 19.

II) Die Auffahrt zum Col Bagargui von Larrau über die D 19 ist schon eine größere Herausforderung. Man fragt sich, wann die Straße endlich weniger steil wird.

III) Die D 301 von St-Jean-Pied-de-Port über Estérençuby zum Col Bagargui ist aber noch deutlich härter. Diese bin ich mit Tourenrad und Campinggepäck im Sommer 2011 gefahren. Ohne entsprechendes Training wäre diese Strecke vermutlich eine frustrierende Erfahrung. Vom Abzweig aus dem Nive-Tal muss man einen extremen Anstieg über mehr als 5 km Länge bewältigen, die Straße ist nur ca. 2 m breit und es gibt nicht oft Gelegenheit zum Durchatmen. Nach einer etwas flacheren Geraden warten unterhalb des Pic Arthaburu noch einmal 20 % Steigung, zumindest hatte es jemand so auf die Straße geschrieben. Die Landschaft hier oben ist traumhaft, wenn das Wetter stimmt. Man kann sich nicht satt sehen. Man fährt weiter über den Col de Sourzay und kann ins Tal zum See abfahren, von dort die D 19 zum Col Bagargui wie bei I).

Sehr anspruchsvolle Bergstraßen in der Nähe sind der Port de Larrau und weiter westlich der Pic de Beillurti von Arnéguy aus, letzteren zu befahren fehlte mir bisher die Gelegenheit.

Bon courage!

Cornelius