Hui, ich komme gar nicht nach mit Antworten... vielen Dank für die Unterstützung.
Also, ich glaube, die 50km pro Tag über die gesamte Strecke mit allen Ruhe- und Urlaubstagen hat sich gefestigt, damit gehen wir mal in die tiefere Planung und ich werde meinem Arbeitgeben den Antrag auf 6 Monate Sabbatt vorlegen.
Der Tipp mit Anfang Mai noch Schnee ist gut: Ich hätte da schon schneefrei erwartet, aber ich schaue mir jetzt mal Klimatabellen an. Glätte mit dem Pino ist überhaupt kein Spaß, das wäre der Killer.
Grundsätzlich wollen wir aber unbedingt Nord -> Süd fahren, wir fahren gerne in kühlen Ecken los und der Sonne hinterher. Und dem verlängerten Herbst bis nach Südspanien nachzufahren ist ein Traum für uns. Trotzdem sind wir auf Urlaub: Wir haben überhaupt kein Problem, auch 500km in den Zug zu sitzen, wenn wir hinter unserem Kilometerplan wären... bloß keinen Stress.
Explizit im Gebirge sind wir nicht gefahren, wir kennen unsere Grenzen nach 2000km Pino da aber schon. Das Pino ist am Berg wirklich sehr hart zu fahren. 5% Steigung können wir sehr lange fahren, 7-8% Steigung werden schon hart, und 10%+ sind echte Killer. Wir könnten natürlich noch ein kleineres Blatt vorne montieren, wäre noch ein Versuch wert. Dummerweise ist auch schieben am Pino durch den speziellen Lenker eher unangenehm. Da müssen wir noch den richtigen Trick finden. Vielleicht sowas wie einer zieht mit Schlinge, der andere stabilisiert und schiebt.
Jepp, von dem Lumpi haben wir uns letzten Herbst tränenreich verabschieden müssen... Als der noch lebte war die lange Radreise immer nur der Plan. Jetzt, ohne Hund, können wir's anpacken.
Ich schaue mir die nächsten Wochen (oder sobald ich die Sabbattfreigabe der Firma unterschrieben habe) mal die Steigungen in GPSIES an. Wenn die Lofotenstrecke viele 10+%-Steigungen hat werden wir und wahrscheinlich eher frühzeitig Richtung Schwedens Ostküste aufmachen. Sonst killen wir uns in den ersten Wochen schon an den Bergetappen und ruinieren uns die Knie frühzeitig.
Viele Grüße,
Udo