Meine Erfahrungen aus Wien/Donau/Burgenland/Kanada/etc./als Ex-Bodenseebewohner: In echten Mückengebieten gibt es keine Zeiten, in denen Mücken nicht zustechen. Nur das es zu Dämmerstunden noch schlimmer ist als schlimm. Auch bei Tag muss man in der Sonne und weit weg von Schattengebüsch sein (oder in Innenstädten). Schatten meiden hilft ungemein. In meiner Apsis hatte ich Trauben von Mücken (nachts), die nur auf meinen Freigang warteten.

Jede Bekleidung hilft, eng anliegend (Radhosen) und nur eine Schicht ist aber meist zu wenig, um alles abzuhalten. Weitergeschnittene Teile mit Luftpolster zur Haut sind ideal, soweit man sie an den Kanten vor Eindringlingen abdichten kann. Statt dicker Regenjacke hilft oft schon eine dünne Windjacke. Autan hilft natürlich (auch wenn anders behauptet wird), ein Mückenmittel liefert allerdings seltenst kompletten Schutz und die Wirkung ist natürlich je nach Mückenaufkommen und Person verschieden. Macht man gar nichts, wäre es aber noch schlimmer. Von einer gewissen Gelassenheit Einheimischer sollte man sich als Tourist nicht täuschen lassen. Rauch hilft natürlich auch nur begrenzt (Kerzen, Fackeln etc.), ist aber dennoch wirkungsvoll zur Minderung der Probeme. Schnelligkeit ist ein Vorteil. Je schneller man radelt, desto geringer die Mückenprobleme. Gilt natürlich auch dann, wenn man mal nachts aus dem Zelt muss. Nur
eine Mücke im Innenzelt und dein Schlaf ist dahin - es darf KEINE übrig bleiben. Generell: FKK-Camping macht in Mückengegenden wenig Spaß.
