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#1507384 - 08/18/22 03:05 PM Re: Rohloffantrieb: interessantes Phänomen [Re: tomrad]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: tomrad

Ist es nicht viel wichtiger darauf zu achten, dass sich die Anzahl der Glieder weder durch die Zahl der Zähne vorne, noch durch die der Zähne hinten teilen lässt, um zu vermeiden, dass nicht ständig dasselbe Kettenglied auf das gleiche Ritzel trifft?


So ein regelmäßiges "Unrundlaufen" der Kette muss seine Ursache nicht in der Abnutzung der Zähne von Ritzel oder Kettenblatt haben, sondern auch einfach in einem verbogenen oder steifen Kettenglied. Hier würde ich die Kette auf Defekte oder auch schwergängige Teile überprüfen. Abnutzungserscheinungen am Kettenblatt treten sowieso erst deutlich später auf als am Ritzel.

Dass nun Deine Umrüstung, die ja auch eine neue Kette bedeutet hat, dieses Problem nicht auftreten lässt, muss nicht mit der neuen Relation zwischen Zähnen und Kettengliedern zu tun haben, sondern einfach damit, dass die Kette nun in Ordnung ist. Wie schon geschrieben, glaube ich nicht, dass innerhalb der normalen Lebensdauer von Ritzel, Kettenblatt und Kette die Kombinationen aus Zähne- und Kettengliedzahlen wirklich eine große Rolle spielen.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1507402 - 08/18/22 04:45 PM Re: Rohloffantrieb: interessantes Phänomen [Re: Keine Ahnung]
tomrad
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Vielen Dank für den Hinweis. Ich glaube nicht, dass ein Kettenglied schwergängig o.ä. war. Ich hatte bei der unseligen Kombination 32:15 drei Ketten laufen. Zuerst die Kette, die drauf war gekürzt, dann auf Steckritzel umgerüstet mit neuer Kette und dann noch einmal Steckritzel gedreht und Kette erneuert. Blöderweise jedes Mal das gleiche Phänomen.
Aber ich denke auch, dass bei der Rohloff möglichst große Kettenblätter und Ritzel zu geringeren Kettenzugkräften durch die längere Kette führen und dadurch zu längerer Lebensdauer der Kette.
Liebe Grüße Tom
Sämtliche Rechtschreibfehler würden durch Autokorrektur verursacht.

Edited by tomrad (08/18/22 04:50 PM)
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#1507403 - 08/18/22 04:56 PM Re: Rohloffantrieb: interessantes Phänomen [Re: Fichtenmoped]
tomrad
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In Antwort auf: Fichtenmoped
mit 43:19 hast Du schon das Optimum an teilerfremd erreicht

Es reicht aber in der Regel aus, wenn der Teiler 3 oder mehr Stellen nach dem Komma aufweist


Vielen Dank. Aber eigentlich war von mir nur die Überlegung, dass die Kombination 32:15 nicht gut war. Und dann war halt das 43er Kettenblatt noch vorhanden und ich wollte eine Berggängigkeit, wie bei 32:15 erreichen. Und für ein 19er Ritzel war zum Glück genug Platz im hinteren Rahmendreieck.
Liebe Grüße Tom
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#1507410 - 08/18/22 05:42 PM Re: Rohloffantrieb: interessantes Phänomen [Re: tomrad]
Keine Ahnung
Moderator
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In Antwort auf: tomrad
Blöderweise jedes Mal das gleiche Phänomen.


Vielleicht spielt es doch eine Rolle und ich habe nur bei all meinen Fahrrädern bisher Glück gehabt. Wie schon geschrieben, habe ich solche Phänomene immer auf die Kette zurückführen können.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1507438 - 08/18/22 07:47 PM Re: Rohloffantrieb: interessantes Phänomen [Re: Fichtenmoped]
derSammy
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Was ist denn der "Grad der Wiederholung"? Es geht hier um diskrete Zahlentheorie, Kommastellen muss man da nicht ausrechnen, entweder ganzzahliges Teilen geht auf, oder eben nicht. schmunzel

Man schaut sich von Zähneanzahl und Kettengliederanzahl den größten gemeinsamen Teiler (ggT) an. Sind die beiden Zahlen teilerfremd, kommt jedes Kettenglied irgendwann mal an jeder Zahnradkerbe vorbei, für sich ausgleichenden Verschleiß optimal. Ist der ggT z.B. drei, kannst du die Kerben in den Zahnrädern immer abwechselnd in drei Farben einfärben und die Kettengleider ebenso und dann werden die gleichen Kettengliederfarben immer in den entsprechenden Farben der Kerben laufen.
Nur Kerben/Kettenglieder der gleichen Farbe können untereinander ungleichmäßigen Verschleiß ausgleichen, wenn sich die Kette im Bereich nur einer Farbe längt, hat das keine Einfluss auf die Kerben der anderen Farbe. Das ist der Hintergrund des von einigen beobachteten Effektes. Für den müssen also drei Dinge zusammenkommen:
- Kettenlänge und Zähnezahl muss in einem entsprechenden "kritischen" Verhältnis stehen
- es muss überhaupt zu ungleichmäßigem Verschleiß kommen, das ist ja nicht zwingend gesagt
- der Fahrer muss noch sensibel genug drauf achten, sowas überhaupt wahrzunehmen.

Und damit sich so ein ungleichmäßiger Verschleiß dann noch vom Kettenblatt aufs Ritzel (oder umgekehrt) überträgt, muss man das oben beschriebene Spielchen dann noch doppelt haben, also der ggT von Kettengliederzahl, Ritzel- und Kettenblattgröße möglichst groß sein. Da sind schon sehr "ungünstige" Kombinationen denkbar:
Ritzel:Kettenblatt:Kette mit
16:48:96 zum Beispiel,
oder 15:45:90,
oder 17:51:102

In der Praxis dürfte das aber sehr selten sein, 17:51:104 ist dann z.B. schon wieder "völlig safe".
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1507464 - 08/19/22 07:28 AM Re: Rohloffantrieb: interessantes Phänomen [Re: derSammy]
tomrad
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Vielen Dank für die verständliche Erläuterung!
Liebe Grüße Tom
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