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#66450 - 12/17/03 08:54 PM Re: Campground full [Re: Urs]
Guenter
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Urs,

Glacier,Yellowstone, Grand Teton und Tahoe bin ich letztes Jahr auf unserer Durchquerung vom Pacific zum Atlantic durchgekommen. Ist nichts mehr mit bike & hike sites. Am Tahoe war ich natürlich während der Durchquerung nicht, sondern bin danach nach Seattle geflogen und habe noch einmal die Westküste gemacht. Von San Diego gibt es billige Tickets nach Reno. Ist eine Spielerstadt wie Vegas. Habe noch 3 Wochen meinen Freund am Lake Tahoe heimgesucht.
Ich habe früher auch ein halbes Jahr am Lake Tahoe gewohnt, und dort noch nie etwas von hike & bike gehört.
Im Anza Borrego State Park war ich zuletzt im April 1998. Da gab es auch keinen besonderen Platz mehr für uns Radfahrer.
Dafür war es ein El Nino Jahr. Hat öfter geregnet und die Wüste ist explodiert mit Wildblumen. Oben am Rand in Julien und Ranchita hat es sogar Schnee gehabt.

Mfg Günter
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#66452 - 12/17/03 09:04 PM Re: Campground full [Re: Guenter]
Urs
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Eigentlich schade, dass es die Hiker/Biker Sites nicht mehr gibt. Als wir in Yellowstone/Grand Teton radelten war Hochsaison (Juli) und wir hätten kaum ein Chance gehabt einen Platz zu ergattern wenn es keine Hiker/Biker Sites gegeben hätte.
Hier ein Satz aus meinem Tagebuch betreff Camping South Lake Tahoe: Ich quartierte mich in der Recreation Area der Stadt ein, die erstaunlicherweise Hiker/Biker Sites für 5$ hatten.
Urs
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#66459 - 12/17/03 09:25 PM Re: Campground full [Re: globetreter]
Guenter
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Globetreter,

das last update bezieht sich auf die Software.

Bis jetzt sind nur Reservierungen bis zum 13. Mai entgegen genommen worden.
Ich würde an deiner Stelle so planen,dass du für den Abend den Crane Flat Cgrd erreichen kannst. Ist zwar auch reservierungspflichtig, aber lange nicht so überlaufen wie die Campgrounds im Valley. Am Crane Flat gibt es auch eine sogenannte overflow-area. Da stellen sie alles ab, was sonst keinen Platz findet. Außerdem ist dort keine Rangerastation. Dort wird nicht so oft kontrolliert und nur ob du bezahlt hast. Vor 5 Jahren sind wir auch dort noch untergekommen. Mein Freund Dale, Amerikaner vom Lake Tahoe, hat dem Ranger eingeredet, dass ich krank sei und wir nicht mehr weiter könnten. Als Krankenschwester hatte er keine Probleme. Von dort kannst du, wenn du an den Tuolumne Meadows nichts mehr bekommst bis über den Tioga Pass nach Lee Vining fahren. Dort, auf dem privaten Campground solltest du keine Probleme haben. Die privaten lassen schon mal mehr Leute auf den Plkatz. Mehr Leute mehr Geld.

Ich habe mir ja deine homepage angesehen und der Yosemite ist wirklich ein kritischer Punkt in deiner Reise. Wild zelten geht nicht, da Natl Park. Hotels und Motels sind wahrscheinlich genauso ausgebucht und wahnsinnig teuer. Sonst wirst du keine Probleme haben.
Und, if <img src="/images/icons/censored_german.gif" /> goes wrong, dann fährst du einfach anstatt auf dem CA120 durch den Yosemite, nach Knights Ferry auf dem CA 108 weiter über den Sonora Pass. Ist zwar ein butt-grinder aber landschaftlich sehr schön und es gibt dort Campgrounds plus du bist im Stanislaus National Forest, d.h. wild zelten ist erlaubt.
Urs wird dir auch bestätigen können, dass der Sonorapass sehr schön ist. Kommst dann 42 Meilen nördlicher auf den US 395.

Mfg Günter

Da wo eine Zensur ist, sollte es "s-h-i-t" heißen.

Im USA Reise Forum habe ich es durchgesetzt, dass die verklemmte amerikanische Zensur abgeschaltet wird. Die amerikanische Software lässt halt sogenannte Unwörter nicht zu.
Ist doch ein Fall für Maze. Schalte bitte die Zenzur ab. Die Erstklässler meiner Frau in der Schule reden ganz unbefangen von P-e-n-i-s und V-a-g-i-n-a und s-h-i-t und wir Erwachsenen dürfen es nicht, weil die puritanischen Amis es so wollen.
Maze, du musst dir auch keine Sorgen machen, dass das Forum ohne Zensur unter die Gürtellinie und ins Zotenmiliö absackt.

Mfg Günter


Edited by Guenter (12/17/03 09:40 PM)
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#66460 - 12/17/03 09:28 PM Re: Campground full [Re: Urs]
donauforelle
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Ja klar, Campen und "Bären" gehören zusammen *gg

http://www.yukonhelmut.de/Bear/alaska_1.jpg
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#66509 - 12/18/03 09:50 AM Re: Kettle-Valley-Railway [Re: clebre]
shabbaz
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Hallo clebre,

was genau heißt schwer zu fahren? wieviel prozent sandstrecke hattet ihr, das wäre der einzige belag, der mich wirklich nerven würde. schotter find ich sogar geiler als asphalt zwinker ...

ansonsten würde mich interessieren, wie ihr dort hingekommen seid, kann mir nicht vorstellen, dass es aus deutschland direktflüge nach nelson gibt. also: wie habt ihr das mit der an-/abfahrt gelöst?

seid ihr nur den kvr gefahren? ich wollte eigentlich 4 wo weg und 600 km fahre ich vielelicht in einer woche... habe auf ner karte gesehen, dass es dort noch weitere interessante ausgebaute bahnstrecken gibt. hat jemand diesbezüglich noch empfehlungen?

gruss, d.
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#66589 - 12/18/03 07:24 PM Re: Kettle-Valley-Railway [Re: shabbaz]
clebre
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Zitat:
was genau heißt schwer zu fahren? wieviel prozent sandstrecke hattet ihr, das wäre der einzige belag, der mich wirklich nerven würde. schotter find ich sogar geiler als asphalt


Hallo shabbaz
dieser Sommer war auch in Kanada sehr heiß. Wir waren kurz vor den Waldbränden da. Vielleicht auch deshalb viel Sand. Etwa 50% des KVR ist relativ schwer zu fahren, d.h. anstrengend, man muß schon auf den Weg sehen, Schotter oft sehr grob, teilweise muß man schieben usw. Wir hatten aber auch jeder 30kg Gepäck dabei. Wenn nicht alle gut trainiert gewesen wären, hätten wir sicher ein Problem gehabt listig

Zitat:
ansonsten würde mich interessieren, wie ihr dort hingekommen seid, kann mir nicht vorstellen, dass es aus deutschland direktflüge nach nelson gibt. also: wie habt ihr das mit der an-/abfahrt gelöst?


Wir haben einen Gabelflug von Frankfurt nach Calgary, von dort per Inlandsflug nach Castlegar und zurück von Vancouver. Von Castlegar haben wir unseren 1. Radtag gestartet, einen Rundkurs von ca. 120km über Salmo nach Nelson und zurück nach Castlegar. Räder natürlich dabei, Inlandflug vorgebucht!

Zitat:
seid ihr nur den kvr gefahren? ich wollte eigentlich 4 wo weg und 600 km fahre ich vielelicht in einer woche... habe auf ner karte gesehen, dass es dort noch weitere interessante ausgebaute bahnstrecken gibt. hat jemand diesbezüglich noch empfehlungen?


Du mußt Dir unbedingt das Buch von Langford besorgen. Ohne würde ich den KVR mit Zelt und Kocher nicht fahren, da das Verpflegungsnetz löchrig ist und Du sonst noch 10 kg Gepäck (Essen und Trinken) mehr mitschleppst - da ist das Buch schon leichter und billiger grins

Wir sind ca. 1200km in 3 Wochen gefahren, davon ca. 800km auf dem Original-KVR. Die Strecke läßt sich problemlos (mit Hilfe des Buches, da es keine gescheiten Karten gibt) um einige hundert km verlängern.

Die Strecke von Hope nach Vancouver (200 km) sieht auf der Karte furchtbar aus, fährt sich aber ausgesprochen gut. Besorge Dir eine Regionalkarte in Hope und Du wirst einen sehr schönen Einblick in das Farmerleben in BC bekommen.

Gruß
clebre
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#66736 - 12/19/03 10:50 PM Re: Kettle-Valley-Railway [Re: clebre]
shabbaz
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Hallo,

erstmal danke für die infos. hast du vielleicht auch ein paar fotos online, auf denen ich mal schauen kann, wie es da so aussieht? ich habe zwar ne ungefähre vorstellung, muß aber noch meine freundin überzeugen....

gruss, s.
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#66770 - 12/20/03 01:51 PM Re: Kettle-Valley-Railway [Re: shabbaz]
schwalli
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kann dir welche zumailen. brauechte eben nur deine adresse bäh
andreas
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#66888 - 12/21/03 02:30 PM Re: Bären [Re: donauforelle]
Anonym
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Hallo,

bin auch durch Nordamerika gereist und habe sogar gehofft einen Bären zu treffen. Dieses ist mir dann auch gelungen und der Bär war an allem möglichen in der Umgebung interessiert aber bestimmt nicht daran mich zu fressen. Seelenruhig lies er sich in einem Abstand von ca. 5m ablichten, bis er selbst dann die Biege gemacht hat.
Also nicht verückt machen lassen.

gruß Michael
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#66896 - 12/21/03 04:05 PM Re: Bären [Re: Anonymous]
schwalli
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ABSTAND VON 5METERN ABLICHTEN verwirrt bist du des wahnsinns? warum denkst du werden die ganzen infobroschueren in den parks verteilt? nur zum spass?
"dein" baer hat gelernt das von menschen keine gefahr ausgeht, deswegen rennt er nicht mehr davon! das naechste mal laueft er in das naechste dorf durchwuelt die muelltonnen, frisst evtl. noch nachbars nervigen koeder und schon wird er gejagt und erschossen weil er eine (von menschen gemachte) gefahr darstellt. ich hatte eine lange unterhaltung mit einem parkranger in banff, dieser arme mann war so frustriert uber das verhalten der touristen das er am liebsten geheult haette! man muss sich das mal vorstellen: du kennst jeden baeren in der umgebung beim namen und irgendwann heisst dann du musst ihn erschiesen verwirrt
wann begreifen wir menschen endlich das wir wenn wir uns im "wohnzimmer " der lieben tierwelt aufhalten uns auch demenstsprechend verhalten muessen/sollen.

lasst euch nicht fressen....
gruss
andreas
andreas
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#66920 - 12/21/03 06:44 PM Re: Bären [Re: schwalli]
Anonym
Unregistered
wenn du so ausgibig die sogenannten Broschüren studiert hast, verstehe ich deine Antwort nicht. Was machst du dann überhaupt in den Parks. Wenn ich bei einer Wanderung auf einen Bären treffe, ist es deiner Meinung nach besser die Beine in die Hände zu nehmen, oder wie??? dann viel spass beim laufen, der Bär ist schneller.
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#66933 - 12/21/03 07:33 PM Re: Bären [Re: Anonymous]
schwalli
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hallo unbekannt,
ich meinte ,damit das man sich den baeren nicht naehern soll nur um ein "gutes" bild zubekommen---wenn man auf einer wanderung auf einen baeren stoesst ist das natuerlich etwas anderes. fuer mich klang dein posting es nach einem typischen touriverhalten...... finde deinen mut zum fotoschiesen aus 5 metern entfernung trotzdem nicht richtig.

punkt -schluss- aus rege mich sonst nur auf
andreas
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#67859 - 01/01/04 12:45 PM Re: Bären [Re: donauforelle]
Anja
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Hallo Donauforelle,
wir waren letztes Jahr in Kanada, Yukon unterwegs. Ich hatte auch ziemlichen Bammel wegen der Bären. Aus dem Grund haben wir auch nicht wild gezeltet.
Auf den Zeltplätzen haben wir auch darauf geachtet, daß wir alles, was irgendwie riecht, weit weg vom Zelt deponiert haben. Auf privaten Zeltplätzen war ja immer ein Zeltplatzwart da, den wir gefragt haben, wo wir unsere Sachen lassen können und es hat sich immer ein abgeschlossener Raum dafür gefunden. Für die staatlichen Zeltplätze haben wir unterwegs von 3 Radlern einen Tip bekommen: in Kanada stehen auf jedem staatlichen Platz bärensichere Müllcontainer. Die haben oben eine Einfüllöffnung und sind innen mit nem Müllsack bestückt. Auf der Rückseite haben sie einen ebenfalls bärensicheren Deckel, durch den der Müllsack hearusgenommen werden kann. Dort hinein haben wir unsere Taschen mit Essen und Duschbad gepackt. Das hört sich nicht sehr appetitlich an, aber die Container sind aufgrund des Müllsackes dort sauber und wir haben wasserdichte Ortliebtaschen, so daß dort nichts passieren kann. Die Methode hat auch geholfen (wir waren auf einem Zeltplatz, wo schon in der Zufahrt jede Menge Bärenkacke lag und haben nachts keinen Besuch bekommen und unser Frühstück war auch noch in Ordnung).

Zum Thema Geruch nach Mensch: Genau das ist das Wichtige. Von Natur aus ist der Bär scheu und betrachtet Menschen nicht als Futter. Er greift nur an, wenn man ihn erschreckt, seinem Futter oder den Bärenkindern zu nahe kommt. In Kanada werden die Bären von Rangern beobachtet und wenn sie sich bärenuntypische Verhaltensweisen (wie z.B. das Plündern von Autos oder Hütten) angewöhnen, werden sie umgesiedelt, wenn auch das nicht hilft: erschossen. (Das hört sich sehr grass an, scheint aber in dem Fall unumgänglich zu sein. Man muß sich nur vor Augen halten, daß man als Mensch daran schuld ist, indem man nämlich Abfälle oder Essen in der Gegend rumliegen läßt!!! traurig böse ) In den USA soll man angeblich nicht so konsequent sein (haben wir nur gehört).
Wir sind auf dem Fahrrad einmal in die Nähe eines Grizzly gekommen, der am Straßenrand Blümchen gefressen hat. Der hat sich genau nach "Vorschrift" verhalten: Er hat uns bemerkt (wir waren stehen geblieben und haben geredet - selbstverständlich auch fotografiert), hat sich in voller Größe aufgerichtet, geschnüffelt (ich wollte mich erst unter meinem Fahrrad verkriechen, hab mich dann aber an den Film im KLuane National Park Visiter Center errinnert), in unsere Richtung etwas intensiver und ist dann im Wald verschwunden. Etwas sicherer hatten wir uns gefühlt, da 2 einheimische Autofahrer sich an der Straße postiert hatten und das Geschehen beobachtet haben. Der Bär hat sich aber vom Autolärm oder Geruch nicht beeindrucken lassen, er ist VOR UNS weggerannt. unsicher
Eine weitere Erfahrung haben wir im Kluane National Park gemacht. Dort wollten wir den Slims River East Trail (für MTB geeignet) versuchen. Das gesamt Tal war gesperrt wegen Bärenaktivitäten. DIe Ranger haben uns erklärt, daß sie das tun, um den Kontakt Mensch und Bär zur beiderseitigen Sicherheit zu vermeiden. (Am Eingang zum Visitor Information Center steht auch ein Spruch: "Die Bären wohnen hier, du bist Gast.") Das heißt, es wird dort nicht um jeden Preis Tourismus betrieben.
Damit fühlt man sich automatisch sicherer.

Bezüglich Fahrrad wurde uns noch der Tip gegeben, beim Duchfahren von Wald, Lärm zu machen (z.B. Reden), damit uns der Bär nicht aufgrund der für Menschen schnellen Fortbewegungsart für ein rennendes Tier hält... Weiß nicht, ob da was dran ist, jedenfalls haben wir den Urlaub ohne Nahkampf überstanden und ich würde mich von einer Kanadareise nicht wegen der Angst vor Bären abhalten lassen. Das Land ist dazu einfach zu schön. Gesunder Respekt ist sehr wichtig und man bekommt auch in jedem Gebiet Verhaltensregeln mitgeteilt.

Also viel Spaß und ändere auf keinen Fall Deine Reiseroute!
Anja
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#67922 - 01/01/04 11:02 PM Re: Bären [Re: Anja]
BuschnicK
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"Umsiedeln der Bären"

Das wird tatsächlich gemacht, aber wie ich mittlerweile von mehreren Einheimischen bestätigt bekommen habe ist das eine ziemlich idiotische Idee und macht mehr Probleme als es löst. Ich habe Verwandte am "Arsch der Welt", wo die "problem bears" hingesiedelt werden. Man kann sich ja vorstellen dass die (Menschen) sich echt bedanken dafür. Und die Bären genauso. Immerhin werden sie damit auf das Territorium bereits dort lebender Artgenossen gebracht und es gibt übelste Fetzereien. Häufig ist es wohl so, dass die umgesiedelten Bären sich als erste Amtshandlung auf den Weg zurück in die Heimat machen. Dann legen sie innerhalb weniger Wochen mehrere hundert km zurück und sind danach erst recht hungrig...
Ich denke wenn ein Bär ernsthaft Probleme macht (sich an Menschen gewöhnt hat) muss er erschossen werden. Ist zensiert, aber deshalb soll man sich ja auch fern halten von den Viechern. Vielleicht sehen sie uns dann auch wieder als Gefahr und meiden uns (abschreckendes Beispiel und so) statt uns als potentielle Nahrungsspender anzusehen wie es wohl leider zunehmend der Fall ist.

Eine amüsante urban legend (oder doch wahr?), die mir in Longworth, nem 5 Seelen Dorf in BC, erzählt wurde, ist die von den drunken bears. Das Dorf liegt an Bahngleisen, über die viele Getreidezüge aus Canadas "Kornkammer" Alberta kommen. Jetzt sind innerhalb einer Woche gleich zwei Züge entgleist und haben ihre Ladung ausgekippt. Das Getreide liegt da in Riesenbergen und beginnt zu gähren. Die Bären kommen und fressen sich durch. Das ganze Dorf kommt zusammen und beglotzt besoffen durch die Gegend taumelnde Bären. ;-)

Sören
-- meine "Europa Runde" 2004: www.BuschnicK.net
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#67939 - 01/02/04 09:44 AM Re: Bären [Re: BuschnicK]
Wolfgang
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Zitat:

Eine amüsante urban legend (oder doch wahr?), die mir in Longworth, nem 5 Seelen Dorf in BC, erzählt wurde, ist die von den drunken bears. Das Dorf liegt an Bahngleisen, über die viele Getreidezüge aus Canadas "Kornkammer" Alberta kommen. Jetzt sind innerhalb einer Woche gleich zwei Züge entgleist und haben ihre Ladung ausgekippt. Das Getreide liegt da in Riesenbergen und beginnt zu gähren. Die Bären kommen und fressen sich durch. Das ganze Dorf kommt zusammen und beglotzt besoffen durch die Gegend taumelnde Bären. ;-)


... ich kann mir gut vorstellen, daß das stimmt. In Afrika schlagen sich die Viecher den Wanst voll mit gärenden Marulafrüchten und torkeln dann durch die Gegend.

Gruß
Wolfgang
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#68560 - 01/06/04 11:33 PM Re: Bären [Re: donauforelle]
nordicbikefan
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Auch ich kann von Bärenerlebnisse berichten.Ich war vor ein paar Jahren auf einer Radtour in Kanada - Rocky Mountains unterwegs. Hatte auch in der Vorbereitungsphase zu dieser Tour ziemlichen Bammel unsicher vor den Bären. Wo ich schon überlegt habe, die Tour überhaupt zu machen. Aber, ich habe allen Mut zusammen genommen, bloß gut denn es war eine der schönsten Touren die ich gemacht habe. Mit vielen gigantischen Naturerlebnissen, netten Bekanntschaften und einen Jahrhundert Sommer für Kanada.
Zur Vorbereitung habe ich viel über Bären und Verhaltensregeln für Menschen gelesen in der Hoffnung Meister Petz nur aus der Ferne oder gar nicht zusehen.

Bei den gigantischen Naturerlebnissen waren auch 3 Bären Begegnungen dabei. Die erste Begegnung war natürlich ganz unverhofft.
Gleich zu Beginn einer Etappe mußten wir einen Berg hoch kämpfen. Wir sind gerade mal 1,3 km von unseren Wildzeltplatz entfernt,da ca. 100m vor uns etwas schwarzes von der rechten Seite aus der Straßenböschung - ein schwarz Bär. Der Bär schaut kurz und läuft schnell über die Straße und verschwindet im Wald.Der Bär verschwand so schnell wie er gekommen ist. Natürlich bin ich nicht einmal dazu gekommen meinen Fotoapparat raus zuholen. Der Bär war noch recht jung gewesen und hatte wahrscheinlich mehr Angst gehabt. Wir waren in dem Augenblick angehalten, ganz ruhig und hatten nicht mal Angst. Danach gingen uns dann doch viele Gedanken durch den Kopf. Wir haben nur 1,3 km entfernt wild gezeltet und fühlten uns sicher. Also man darf hier in den "Rocky`s" nicht leichtsinnig sein. Nach diesen ersten Bärenerlebnis haben wir nur noch auf Campgrunds übernachtet, da füllten wir uns ´sicherer ( auch wenn es nur eine Kopfsache war).

Die zweite Bärenbegegnung für uns nicht so gefährlich und unspekulär verlaufen. Bei einen Ausflug mit dem Bus zum Maligne Lake kommt es auf der Rückfahrt zu einer Bären Begegnung. Keine 5 m vom Bus kommt stattlicher großer, ausgewachsner schwarz Bär aus dem Wald. Der Bus fährt extra für uns Touristen ganz langsam nebenher. Der Bär läßt sich nicht stören und trottet in aller ruhe weiter, wären ca.25 Touris einschließlich uns klotzen. Aber war trotzdem ein schönes Erlebnis, so nah die muskulären Bewegungen des Bären zu sehen. Wir waren bei dem prachtvollen Exemplar froh im Bus zu sitzen und nicht mit dem Bike unterwegs zu sein.

Bärenbegegnung Nummer 3 war auf der Etappe hinter Columbia Icefield, wir haben die schöne Gletscherwelt hinter uns gelassen und befinden uns gerade auf einer leichten Abfahrt. Ich war in diesen Augenblick etwas in Gedanken, als der Ruf meiner Mitfahrerin erklingt - Bär vor uns. Wir haben ganz stark abgebremst und angehalten. Nur ganze 10m (haben wir im nachhinein ausgemessen) vor uns, kommt von der linken Seite eine Schwarzbärenmutter mit 2 kleinen Bärenjungen auf die Straße schockiert . Die Bärenmutter hält auf der Straße an, schaut zu uns herüber in dem Moment waren wir die einzigen auf der Straße die ihr oder den Jungen gefährlich sein könnten. Sie schaut immer noch und im dem Augenblick kommt von vorn ein Auto, was anhalten mußte und so war die Bärenmutter von nun an auf das Auto fixiert. Für uns war das Auto die Rettung.So konnten zuerst die Bärenjungen über die Straße gehen, die Mutter folgte den beiden kleinen. Wir verhalten uns noch eine kleine Weile ruhig und beobachten wie die Bärenmutter mit den 2 kleinen über eine Flußbrücke in den dichten Wald verschwindet.Hier bei konnte ich doch noch ein Bärenfoto machen.
Und wir konnten ungeschadet unsere traumhafte Kanadaradtour fortsetzen lach .Dieses war eine gefährliche Situation.

Hier noch ein paar von uns ausprobierte Verhaltensregeln für Tourenradler die unterwegs sind:
- stehen bleiben und ruhig verhalten
- beim fahren nicht Träumen, immer wieder beim fahren die Waldränder absuchen
- beim Wildzelten die Umgebung absuchen auf umgeknickte Bäume oder Kratzspuren (haben wir auch gesehen)
- und nicht mit aller Hektik ein Foto erzwingen
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