Posted by: veloträumer
Re: Welche Handpumpe für unterwegs? - 10/15/13 12:51 PM
In Antwort auf: FordPrefect
In Antwort auf: asdfgqw
Die Leser wollen eine Bestätigung wie toll ihre in völliger Ahnungslosigkeit gekaufte Mini-Pumpe ist. In den Rennrad-Foren gibt es zu dem Thema unzählige threads. Demnach ist es überhaupt kein Problem - in kurzer Zeit - einen platten Rennradreifen mit 8 oder sogar 11 bar aufzupumpen. Fragt man aber wer das ausserhalb des Internets bereits gemacht hat - kommt nie eine Antwort.
Wer aber in der Praxis mit einer Mini-Pumpe pumpen musste - wie ich und offenbar auch der User bebor - der weiss wie lange das dauert. Meist ist sogar ein zweiter Pumper nötig, weil der erste Pumper vor Erschöpfung aufgegeben hat.
7-8 bar waren jedes mal kein Problem. Natürlich geht es mit einer großen Pumpe schneller, aber die kleine ist neben Flickzeug und Reserveschlauch immer in der Werkzeugbox im 2. Flaschenhalter dabei. Für breitere Tourenreifen habe ich aber keine Erfahrung.
Die Antwort lautet wie so häufig: Es kommt drauf an. Für meinen Marathon Racer mit ca. 40 mm Breite brauche ich nur 3-4 bar, über drei bedeutet das schon eine große Anstrengung. Nicht zuletzt entscheidet auch die Power des Pumpers. Sekundenwerte wie in der Formel 1 strebe ich aber auch gar nicht an - Zeit braucht der Defekt ohnehin. Die Anstrengung hängt aber auch von den Umständen wie Hitze, Kälte usw. ab. Reparatur auf Tour ist Mist. Minipumpen sind ja für den Mist gedacht und nictht für Heimwerkstätten. Insofern: Pumpen auf zuhause verschieben, wenn es nicht eilt. Da steht dann eine bessere Pumpe. Trotzdem ist die Minipumpe ausreichend für unterwegs und auch auf Reisen. Ausreichend ist im Schulnotensystem bekanntlich nicht die beste Note. Zur Not habe ich noch einen Adapter für Autoventil, da es überall Tankstellen gibt (aber nicht immer Luft). Habe ich aber in letzter Zeit auch nicht mehr gebraucht.