Posted by: Don Häberle
Re: Aufbau Reiserad auf Basis einer 105er Gruppe? - 08/30/13 10:08 PM
In Antwort auf: Nordisch
Das Surly mit 132,5 mm Einabubreite ist das Surly Crosscheck.
Es funktioniert jedoch nur souverän mit leichten Lasten.
Besonders am Hinterbau empfehle ich maximal 10-15 kg.
Ich hatte zwar 40 kg Gepäck verteilt vorn und hinten drauf, was sehr wabbelig war.
Sehr sorgfältiges Packen war zudem nötig, da sonst ab 15 kmh der Lenker flatterte.
Es funktioniert jedoch nur souverän mit leichten Lasten.
Besonders am Hinterbau empfehle ich maximal 10-15 kg.
Ich hatte zwar 40 kg Gepäck verteilt vorn und hinten drauf, was sehr wabbelig war.
Sehr sorgfältiges Packen war zudem nötig, da sonst ab 15 kmh der Lenker flatterte.
Das könnte dann eben schon auf Grund des eigenen Körpergewichts eng werden....
In Antwort auf: Toxxi
Nur so als Tipp: Es ist was völlig anderes, mit einem leichten Rennrad die Berge hochzufahren oder mit einem bepackten Reiserad.
Das glaub ich aufs Wort...
In Antwort auf: Toxxi
Da Du der Lastesel sein willst, wirst Du in jedem Falle eine richtige bergtaugliche Kassette brauchen (größtes Ritzel 32 bis 36 Zähne). Und dann das entsprechende MTB-Schaltwerk (9fach, NICHT 10fach) mit ausreichender LÄnge des Schaltkäfiges.
Über die Kettenblätter würde ich auch nachdenken. Das "kleine" Kettenblatt bei einer 105er ist mit 30 Zähnen nicht wirklich klein. Ich würde an Deiner Stelle ein 24er oder 26er verbauen.
Es wird sich m.E. lohnen, das Rennrad auszuschlachten. Allein schon die 3fachen STIs sind sauteuer. Die Teile vom Rennrad, die Du nicht brauchst, verkaufst Du einzeln. Das bringt ohnehin mehr Geld als ein Komplettverkauf.
Je nachdem, wo die Überlegungen mit Hilfe Eurer Tipps hinführen, kann es darauf hinauslaufen... Wobei ich natürlich anmerken muss, dass ich meinen "Kleinen", mit denen ich in den nächsten Jahren was vorhabe, durchaus ein Handicap vorgeben kann


Mittelfristig hast natürlich recht. Die Jugend wird schneller fitter werden, als mir lieb ist und allein um diesen Einsatzzweck "Papa mit Kind" soll das Rad ja auch nicht bloß aufgebaut werden.
In Antwort auf: ro-77654
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du noch keine Radreisen gemacht.
Die günstigste Lösung wäre eventuell eine Verlängerung für den Gepäckträger am Cannondale, damit du nicht mit den Füßen dranstößt:
http://tubus.com/product.php?xn=35
Dann ein, zwei kurze Reisen/längere Wochenendausflüge machen - und danach die Entscheidung für ein "richtiges"Reiserad treffen.
Auch bei dem würde ich zuerst nicht aufgrund von theoretischen Überlegungen 2500 bis 4000 Euro ausgeben bzw. einen langwierigen Umbau machen, weil ein Rahmen "rein optisch anspricht". Da entscheidet die Praxis: Wer weiß? Vielleicht wird es kaum benutzt und die Ausgabe war überflüssig, vielleicht möchtest du ein Liegerad, vielleicht ein Faltrad (Mitnahme im ICE möglich!) etc
Korrekt. Ab von ein, zwei Bummeltouren mit einem äußerst unambitioniertem Kumpel über 2 Übernachtungen habe ich noch keine Radreise unternommen... Ich hätte die gleiche Strecke lieber gewandert..
Also das mit mit einer Gepäckträgerverlängerung fürs MTB ist auf jeden Fall mal eine genauere Recherche wert! Danke für den Tipp! Könnte zumindest eine Übergangslösung werden.
Zu den angsprochenen "Exoten" wie Liegerad und Faltrad... klar, ein Liegerad hat mich auch schon immer fasziniert. Ohne je eines gefahren zu sein, glaube ich aber, dass dies allenfalls das übernächste Fahrrad werden kann. Und ein Faltrad ist schon da aus der Zeit, als ich noch beruflich in die Großstadt pendelte. Ich glaub manchmal gar nicht, was ich schon Alles rumstehen hab, vielleicht sollte ich das zuerst verkaufen. Aber Fahrräder verkaufen ist eigentlich so gar nicht mein Ding - soll es lieber der nächsten Generation dienen.

In Antwort auf: SFR
Leider noch nicht Hätte alles geklappt wie gewünscht, wäre ich jetzt mit einem Disc Trucker unterwegs, so muss ich noch warten. Entschieden habe ich mich für den DT aus genau den genannten Gründen: langer Hinterbau ermöglicht viel Gepäck UND Fersenfreiheit, stabiler Rahmen, angenehme Geometrie, die auch mit Rennlenker nicht zum buckeln zwingt. Und natürlich rein optisch eine Schönheit.
...jetzt weiß ich wieder, warum ich das Ding will.

Was steht bei Dir im Weg? Verfügbarkeit, Lieferzeiten?
Ich gestehe... gerade das diesjährige moosgrün des DT ist halt genau MEINE Farbe. Wahrscheinlich bekommt man den Rahmen gar nicht mehr, aber wenn ich da so Bilder seh mit brauner Lenkerwicklung und Brooks-Sattel... ich könnt verrückt werden..
In Antwort auf: mgabri
Zu deinem Plan ein paar Worte. Die 105-er ist gut und solide. Das Schaltwerk schafft je nach Rahmen 28-30 Zähne. Wenn du vorne auf 24/26z gehst hast du schon eine Untersetzung. Das ist schonmal nicht schlecht. Ein MTB-Schaltwerk kannst du dir später immer noch drannageln.
Bremsen: Wahrscheinlich kurze Rennbremsen, es sei denn der Renner ist steinalt. Damit kannst du bei einem geeigneten Rahmen ohne Bleche und mit viel Glück 28-er aufziehen, eher aber max. 25-er. Kann man machen, muß man aber wollen. Die angesprochenen Rahmen brauchen aber meistens andere Bremszangen, sei es mit Sockel oder Scheibe. Überleg dir wieviel Reifenbreite du willst. Das schränkt die Anzahl der Rahmen dann um einiges ein.
Deine Laufräder könntest du schon nehmen, Generationen von Radreisenden sind mit sowas gefahren. Allerdings gibt es mittlerweile besseres, und da die Dinger sich bei Rennradlern immer noch einer gewissen Beliebtheit erfreuen würde ich da nicht daran festhalten.
Was für ne Rahmenhöhe brauchst du? Eventuell kannst du ja hier mal was probefahren. Steht ja genug rum
Steinalt ist das nicht. Das ganze Rad ist 9 oder 10 Jahre alt mit damals aktuellem Stand der Technik. Klar, die Bremsen lassen überhaupt keine Schutzbleche zu und Reifen hätte ich schon gerne so breit, dass man eben auch öfter mal nen Waldweg fahren kann, ohne dass es in eine Knochenmühle ausartet. 28er kommen da bestimmt nicht in Frage.
Rahmenhöhe... ich bräuchte wohl was um 58-60. Ich bin zwar 1,90 m lang, aber ein Sitzriese, da verhältnismäßig längerer Oberkörper als Schrittlänge.
Das könnte bei ganz vielen Rahmen von der Stange eh noch ein Thema werden, denn der Ausgleich mit Vorbauten des spezifischen Körperbaus gelingt erfahrungsgemäß nicht immer, bzw. kann dümmstenfalls in einem faulen Kompromiß enden, den ich nach 2 h auf dem Bock spüre.
Für Ausprobieren und / oder gemeinsames "Hirnen" bin ich gern zu haben!