Posted by: panta-rhei
Re: Umbau MTB zu Randonneur - 01/20/13 10:13 PM
Hi Tim
Vorweg: Finde Dein Umbauprojekt sinnvoll.
... bedingt durch die gebückte Haltung. Mit den Fersen Berührte ich auch die Hinterradtaschen.
Versuche, einen gut erhaltenen, in der Garage verstaubtes MTB (inkl. starrer (!) Stahlgabel mit Lowriderösen) aus den 90ern zu kriegen, da warn die Hinterbauten noch nicht sooo kurz. Bei mir mit Schuhgrösse 43 geht ein 440er, ein 420er (heutzutage leider häufiger bei MTB-Rahmen) ist natuerlich (für den Reiseeinsatz) Schwachfug, geht aber vermutlich auch noch. Zollstock mitnehmen!
Aber warum ein 2. Hand MTB-Umbau ? Mein Ziel ist eine Jahresreise nach Taiwan. Hierfür möchte ich grundsätzlich auf Standartkomponenten zurückgreifen können, denn die erhalte ich im Zweifel leichter als exotische.
Sehr sinnvolle Überlegung, lass Dir bloss keine Scheibenbremsen, 622er (28") Laufräder oder Federgabeln etc. aufschwätzen!
2.) möglichst Nahe einer Randonneur-Geometrie (mit ein bisschen weniger sportlich-gebückter Haltung)
Diese ganzen Geometrie/fahrgefühl - Überlegungen würde ich mir sparen - da hilft nur ausprobieren. Wenn Du irgendein Rad (auch ein ansonsten völlig ungeeignetes) gefunden hast, was Dir gut (!) passt, einige Parameter ausmessen (Zollstock ...) wie z.B. Distanz Griffpunkt-Schnittpun kt:Sattelstützschraubenachse/Satteloberfläche und Distanz Griffpunkt - Boden. Du hast dann eine bessere Basis, weiterzusuchen.
Entscheiden musst Du Dich in dem Zusammenhang auch, was den Lenker angeht: Ich finde einen "Rennlenker" (z.B. Nitto Randonneur) für eine derartig lange Tour optimal, er erhöht aber im Vergleich zur Turnstange die Sitzlänge und erfordert etwas mehr Umbauaufwand (der sich aber mMn voll lohnt).
-3.) Stahlrahmen (lässt sich bei Rahmenbruch leichter schweißen)
Sicher.
6.) ich habe vor auch mal auf schlechteren Straßen zu fahren und nicht immer da wo es sich gut fahren läßt
Keine Sorge, dass kannst Du Dir bei dieser Strecke sicher oft garnicht aussuchen ...
6.) Gewicht ist eher sekundär
Genau.
Ideal wäre natürlich ein Rahmenbau nach Wunsch das Ideale, aber das ist mir zu teuer
Vermutlich auch völlig überflüssig. Kann nicht behaupten, dass die Radreisen auf meinem Massrahmen-Reiserad doller warn, als die auf dem Serienteil
Falls Du nichts passendes (!) findest, kannst Du auch ein beliebiges, neues, Dir GUT passendes (Lieblingsattel mitnehmen - und den Zollstock
) 559er (26") Stahl(!)Rad mit Kettenschaltung (Gruppe ist völlig egal) mit Starrgabel etc. nehmen. Einige wenige Dinge, die Du erwägen solltest, findest Du hier Re: Plötzlich neues Reiserad (Ausrüstung Reiserad)
Schreib mal, was es schliesslich geworden ist!
Vorweg: Finde Dein Umbauprojekt sinnvoll.
In Antwort auf: tim612
... bedingt durch die gebückte Haltung. Mit den Fersen Berührte ich auch die Hinterradtaschen.
Versuche, einen gut erhaltenen, in der Garage verstaubtes MTB (inkl. starrer (!) Stahlgabel mit Lowriderösen) aus den 90ern zu kriegen, da warn die Hinterbauten noch nicht sooo kurz. Bei mir mit Schuhgrösse 43 geht ein 440er, ein 420er (heutzutage leider häufiger bei MTB-Rahmen) ist natuerlich (für den Reiseeinsatz) Schwachfug, geht aber vermutlich auch noch. Zollstock mitnehmen!
In Antwort auf: tim612
Aber warum ein 2. Hand MTB-Umbau ? Mein Ziel ist eine Jahresreise nach Taiwan. Hierfür möchte ich grundsätzlich auf Standartkomponenten zurückgreifen können, denn die erhalte ich im Zweifel leichter als exotische.
Sehr sinnvolle Überlegung, lass Dir bloss keine Scheibenbremsen, 622er (28") Laufräder oder Federgabeln etc. aufschwätzen!
In Antwort auf: tim612
2.) möglichst Nahe einer Randonneur-Geometrie (mit ein bisschen weniger sportlich-gebückter Haltung)
Diese ganzen Geometrie/fahrgefühl - Überlegungen würde ich mir sparen - da hilft nur ausprobieren. Wenn Du irgendein Rad (auch ein ansonsten völlig ungeeignetes) gefunden hast, was Dir gut (!) passt, einige Parameter ausmessen (Zollstock ...) wie z.B. Distanz Griffpunkt-Schnittpun kt:Sattelstützschraubenachse/Satteloberfläche und Distanz Griffpunkt - Boden. Du hast dann eine bessere Basis, weiterzusuchen.
Entscheiden musst Du Dich in dem Zusammenhang auch, was den Lenker angeht: Ich finde einen "Rennlenker" (z.B. Nitto Randonneur) für eine derartig lange Tour optimal, er erhöht aber im Vergleich zur Turnstange die Sitzlänge und erfordert etwas mehr Umbauaufwand (der sich aber mMn voll lohnt).
In Antwort auf: tim612
-3.) Stahlrahmen (lässt sich bei Rahmenbruch leichter schweißen)
Sicher.
In Antwort auf: tim612
6.) ich habe vor auch mal auf schlechteren Straßen zu fahren und nicht immer da wo es sich gut fahren läßt
Keine Sorge, dass kannst Du Dir bei dieser Strecke sicher oft garnicht aussuchen ...
In Antwort auf: tim612
6.) Gewicht ist eher sekundär
Genau.
In Antwort auf: tim612
Ideal wäre natürlich ein Rahmenbau nach Wunsch das Ideale, aber das ist mir zu teuer
Vermutlich auch völlig überflüssig. Kann nicht behaupten, dass die Radreisen auf meinem Massrahmen-Reiserad doller warn, als die auf dem Serienteil

Falls Du nichts passendes (!) findest, kannst Du auch ein beliebiges, neues, Dir GUT passendes (Lieblingsattel mitnehmen - und den Zollstock

Schreib mal, was es schliesslich geworden ist!