Posted by: Lagerschaden
Re: Gedankenspiel: Salsa Vaya - Eines für Alles - 08/10/12 07:13 PM
Das ich an der Stelle nicht komplett rein rational agiere, stimmt mit Sicherheit. Wer tut das schon, wenn es um kleine Wunderwerke geht, die man mit viel Gedanken, Mühe und Herzblut auch noch selbst zusammenbaut? Ich kann dir aber versichern mein Rad nicht mit stolzgeschwellter Brust durch irgendwelche Szeneviertel zu schieben. Einerseits würde das hier wohl sowieso niemanden interessieren, ausser vielleicht es wäre ein Fixie, andererseits hänge ich auch zu sehr an meinen Rädern.
In das Fargo habe ich mich vor allem verliebt, weil ich das Konzept des 29er Rennlenker-MTBs für weite Strecken und ohne Federungselemente ziemlich klasse finde. Will ich doch gerne Touren weitgehend abseits geteerter Strassen, über kleine Wege und einfache Singletrails fahren und das ganze gerne noch sportlich-flott. Sicher nicht jedermanns Sache aber mir macht es Spaß.
Das ist auch etwas, was mich an meinem aktuellen 26-Zoll MTB etwas stört, bzw. was ich vermisse. Mittlerweile bin ich mal ein paar Rennräder zur Probe gefahren, mit allen bin ich natürlich deutlich schneller unterwegs als mit dem Fully. Ich suche nun den Kompromiss aus beiden Disziplinen, quasi ein Randoneur für schlechte Straßen und kleine Pfade.
Das Vaya scheint diese Nische fast perfekt zu erfüllen, wobei ich tatsächlich in meiner Nähe noch keine ähnlichen Räder zur Probefahrt gefunden habe. Es gibt eigentlich nur Trecking-Räder, mit riesigen, angeblich ergonomischen Lenker, MTBs in allen Formen und Farben oder eben reinrassige Rennräder, mit schmalen Reifen, Felgenbremsen, etc. pp.
Vom Rennlenker (bzw. Drop Bar, der Cowbell z.B. ist ja eigentlich kein echter Rennlenker) verspreche ich mir vor allem viele verschiedene Griffpositionen um öfter mal variieren zu können. Auf dem MTB habe ich immer mal wieder mit eingeschlafenen Händen zu kämpfen. Ergo-Griffe mit Hörnchen haben da auch nur bedingt Abhilfe geschaffen.
Ach nochmal zum Sattel: Stimmt schon, ein Ledersattel gefällt mir optisch einfach gut. Verleit einem Rad irgendwie Klasse. Das allein wäre noch nicht unbedingt genug um ernsthaft über den Kauf nachzudenken. Nachdem ich mittlerweile aber schon so viel Ledersattel-Lobpreisungen gelesen habe, bin ich bereit dem Konzept eine ernsthafte Chance zu geben. Am Selle Anatomica gefällt mir vor allem, das er als Wasserfest verkauft wird. Das erscheint mir für ein Wind und Wetter-Rad nicht unwichtig.
Aber ja: Ich mag Räder noch lieber, wenn sie gut aussehen, Szene-Viertel hin oder her. Es muss ja nicht jeder ein Fahrrad-Utilitarist sein. Gut funktionieren sollen sie trotzdem.
P.S.: Interessante Webseite!
In das Fargo habe ich mich vor allem verliebt, weil ich das Konzept des 29er Rennlenker-MTBs für weite Strecken und ohne Federungselemente ziemlich klasse finde. Will ich doch gerne Touren weitgehend abseits geteerter Strassen, über kleine Wege und einfache Singletrails fahren und das ganze gerne noch sportlich-flott. Sicher nicht jedermanns Sache aber mir macht es Spaß.
Das ist auch etwas, was mich an meinem aktuellen 26-Zoll MTB etwas stört, bzw. was ich vermisse. Mittlerweile bin ich mal ein paar Rennräder zur Probe gefahren, mit allen bin ich natürlich deutlich schneller unterwegs als mit dem Fully. Ich suche nun den Kompromiss aus beiden Disziplinen, quasi ein Randoneur für schlechte Straßen und kleine Pfade.
Das Vaya scheint diese Nische fast perfekt zu erfüllen, wobei ich tatsächlich in meiner Nähe noch keine ähnlichen Räder zur Probefahrt gefunden habe. Es gibt eigentlich nur Trecking-Räder, mit riesigen, angeblich ergonomischen Lenker, MTBs in allen Formen und Farben oder eben reinrassige Rennräder, mit schmalen Reifen, Felgenbremsen, etc. pp.
Vom Rennlenker (bzw. Drop Bar, der Cowbell z.B. ist ja eigentlich kein echter Rennlenker) verspreche ich mir vor allem viele verschiedene Griffpositionen um öfter mal variieren zu können. Auf dem MTB habe ich immer mal wieder mit eingeschlafenen Händen zu kämpfen. Ergo-Griffe mit Hörnchen haben da auch nur bedingt Abhilfe geschaffen.
Ach nochmal zum Sattel: Stimmt schon, ein Ledersattel gefällt mir optisch einfach gut. Verleit einem Rad irgendwie Klasse. Das allein wäre noch nicht unbedingt genug um ernsthaft über den Kauf nachzudenken. Nachdem ich mittlerweile aber schon so viel Ledersattel-Lobpreisungen gelesen habe, bin ich bereit dem Konzept eine ernsthafte Chance zu geben. Am Selle Anatomica gefällt mir vor allem, das er als Wasserfest verkauft wird. Das erscheint mir für ein Wind und Wetter-Rad nicht unwichtig.
Aber ja: Ich mag Räder noch lieber, wenn sie gut aussehen, Szene-Viertel hin oder her. Es muss ja nicht jeder ein Fahrrad-Utilitarist sein. Gut funktionieren sollen sie trotzdem.

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