Posted by: LudgerP
Re: Reiseradentwurf zur Diskussion - 01/05/12 07:59 AM
In Antwort auf: robert-77654
Also nochmal zum Chainglider: Riochtig, das Elend sieht man nicht mehr, das Rad bleibt sauberer.
Also bei mir ist es genau umgekehrt: Das Rad wird von der täglichen Fahrt zur Arbeit bei dem jetzt vorherrschendem Wetter in Minutenschnelle zugesaut - ich fahre ca. 12 km durch den Wald -, und die Kette bleibt in ihrem Chainglider sauber und geölt. Nur wenige Meter schlammige Strecke, und das Rad sieht doch aus wie nach einem Crossmarathon.
In Antwort auf: robert-77654
Aber: Die Kettenspannung muss exakt stimmen, sonst gibt es Geräusche oder - mir mehrfach passiert - das ganze Teil fliegt plötzlich auseinander.
Da gebe ich dir Recht. Die Kettenspannung sollte stimmen und auch die Länge des Chaingliders, sonst rubbelt und klappert es. Die Kette stelle ich 2 mal im Jahr ein.
In Antwort auf: robert-77654
Und bei einer Reifenpanne kann ich das Hinterrad mit Zuhilfenahme eines Papiertascvhentuchs OHNe Chainglider mit ölfreien Händen wechseln. Mit Chinglider hatte ich immer die Hände ölig, weil man das Ding auseinanderbauen muss und dann Siff hinauslief.
Das stimmt ein Bißchen, aber bei mir steht auch nicht das Öl im Chainglider, sondern nur das Kettenfett, was die Kette von sich aus mitgebracht hat. Im Grunde versabbert der minimale Ölaustritt bei meiner Rohloff das Ausfallende und dessen Umgebung mehr. Außerdem mußte ich seit ca. 20Tkm noch nie das Rad flicken (einfache Schwalbe Marathon Reifen), obwohl ich täglich zur Arbeit damit fahre und einige Radtouren (Spanien/Schweiz/Frankreich, BeNeLuxFr, Deutschland Süd/Nord uws.) damit unternommen habe.
Es geht mir mit dieser Antwort nicht darum einen Chainglider-Faden aufzumachen, sondern dem Reiseradplaner einen objekiven Blick auf die Chaingliderproblematik zu ermöglichen.

Grüßle, Ludger